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Nach „Leaving Neverland“: Michael Jacksons Familie bringt eigene Doku heraus

Michael Jackson: Familie veröffentlicht Anti-Doku-Doku als Antwort auf 'Leaving Neverland'
Michael Jackson in der Offensive © WENN

Sänger Michael Jackson (†50, "Thriller") wurde bereits zu Lebzeiten verdächtigt, sexuelle Beziehungen zu Kindern eingegangen zu sein. 2005 wurde er von einem Gericht freigesprochen. Zehn Jahre nach seinem Tod wurde schließlich die zweiteilige Dokumentation "Leaving Neverland" veröffentlicht, in der James Safechuck und Wade Robson dem verstorbenen Musiker vorwerfen, sie als Kinder jahrelang auf seiner Neverland-Ranch missbraucht zu haben.

Bewegtbilder als Reaktion

Die Dokumentation sorgte bereits vor ihrer Ausstrahlung für viel Aufsehen. Michael Jacksons Familie hält jedoch zu dem King of Pop, der sich – so seine Familie – nichts habe zu schulden kommen lassen. Als Reaktion auf 'Leaving Neverland' hat Eli Pedraza im Auftrag der Jacksons nun eine Dokumentation unter dem Titel "Neverland Firsthand: Investigating the Michael Jackson Documentary" herausgebracht, die zum Ziel hat, die Anschuldigungen von James Safechuck und Wade Robson als Lügen zu entlarven.

Wade im Visier

In der neuen, 30-minütigen Dokumentation ist unter anderem Michaels Nichte Brandi Jackson zu sehen, die behauptet, mit Wade Robson sieben Jahre lang in einer Beziehung gewesen zu sein. Sie beschreibt ihn als Opportunisten: "Er weiß, wie er sich in verschiedenen Situationen ins beste Licht rückt, sodass es ihm finanziell nützt. Ich finde es faszinierend, dass er denkt, einfach zehn Jahre seines Lebens ausradieren zu können."

Anwälte sind beschäftigt

Wade Robsons Anwalt hat sich zu den Äußerungen von Brandi bereits zu Wort gemeldet. Er leugnet nicht, dass Wade und Brandi in einer Beziehung gewesen seien. Stattdessen ließ der Anwalt erklären: "Ms. Jackson war nicht dabei, als der sexuelle Missbrauch stattgefunden hat. Deshalb hat sie auch nichts Relevantes zu dem Thema beizutragen."

Michael Jacksons Erben haben zudem eine Klage über 100 Millionen Dollar gegen HBO eingereicht, den Sender, der die Dokumentation ausgestrahlt hatte.

© Cover Media