Nach geplatzem Filmdeal: Woody Allen im Rechtsstreit mit Amazon Studios

Woody Allen: Schmutziger Rechtsstreit wegen Filmdeal
Warum wurde Woody Allen gekündigt? © Derrick Salters/WENN.com, WENN

Woody Allen verklagte Amazon Studios, weil diese den Vertrag über mehrere Filme aufkündigten. Lag‘s an seinen Äußerungen über Harvey Weinstein und #MeToo oder über Missbrauchsvorwürfe gegen Allen selbst?

Woody Allen (83) zieht vor Gericht. Nachdem die Amazon Studios einen Vertrag über mehrere Filme aufkündigten, weil die Studiobosse mit Allens Bemerkungen über den wegen sexueller Belästigung verurteilten Hollywoodmogul Harvey Weinstein (67) sowie mit seiner kritischen Bemerkungen über die daraus resultierende #MeToo-Bewegung nicht einverstanden waren, schlägt die Regie-Ikone ('Manhattan') zurück. Er vermutet nämlich andere Beweggründe.

Allen bestreitet Vorwürfe seiner Adoptivtochter

Woody Allen sieht die Missbrauchsvorwürfe seiner Adoptivtochter Dylan Farrow (34) als den wahren Grund für das Vertragsende. Und da er diese Anschuldigen bestreitet, möchte er Amazon Studios auch berechtigte Gründe zur Aufkündigung seines Film-Deals absprechen.

Woody Allens Anträge abgelehnt

Bei Gericht wurden jedoch vier seiner sieben Anträge abgelehnt. Richterin Denise Cote von District Court sprach Allen am Mittwoch 31. Juli unter anderem ab, dass ihm ein finanzieller Schaden entstanden sei, sodass er nicht die Möglichkeit hat, eine Schadensersatzklage einzureichen.