Nach der Oscar-Panne 2017: Diese Konsequenzen zieht die Academy

Nach Oscar-Panne: Academy ändert das Regelwerk
Emma Stone freut sich über ihren Oscar © Jaguar PS / Shutterstock.com, SpotOn
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Handyverbot hinter den Kulissen

Nach der peinlichen Oscar-Panne werden die Regeln bei den Academy Awards verschärft. Einer Verwechslung der Gewinner-Umschläge, so wie es dieses Jahr passiert ist, soll damit vorgebeugt werden. Insgesamt gibt es von Seiten der Organisatoren mehrere Änderungen. So dürfen die Mitarbeiter der Prüfgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC), die den Laudatoren die Umschläge mit den Gewinnern aushändigen, künftig kein Handy mehr bei sich tragen.

Weiter teilte die Academy-Vorsitzende Cheryl Boone Isaacs in einem Brief, der von mehreren US-Medien zitiert wurde, mit, dass ab 2018 drei statt zwei PwC-Mitarbeiter die Namen der Gewinner kennen werden. So könne im Falle einer Verwechslung schneller eingegriffen werden. Außerdem soll der erfahrene PwC-Mitarbeiter Rick Rosas, der von 2002 bis 2013 die Gewinner-Umschläge übergab, im nächsten Jahr wieder dabei sein.

Bei der Oscar-Verleihung im Februar händigte der PwC-Mitarbeiter Brian Cullinan dem Laudator Warren Beatty den falschen Umschlag aus. Der Hollywood-Star verlas deshalb auf der Bühne den falschen Gewinner. Statt "Moonlight" gratulierte er "La La Land" zum "Besten Film". Zuvor machte Cullinan hinter der Bühne noch ein Smartphone-Foto von Oscar-Gewinnerin Emma Stone und teilte es auf Twitter. Dadurch könnte er - so die Vermutung - kurzzeitig abgelenkt gewesen sein.

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