Nach dem Ende von „Game of Thrones“: Das sind die Pläne von Emilia Clarke, Sophie Turner & Co.

Nach dem "GoT"-Finale: Das machen die Stars als nächstes
Szene aus "Game of Thrones" © HBO/ Helen Sloan, SpotOn

Fans dürfen sich auf ein Wiedersehen mit ihren Lieblingen freuen

"Game of Thrones" ist vorbei. Jetzt, da die Asche von Königsmund langsam erkaltet ist und auch die Wut vieler Fans über die finale Staffel langsam abkühlt, wird es Zeit, nach vorne zu blicken. Welche Pläne haben die GoT-Schauspieler nach dem Ende der Megaserie?

Emilia Clarke feiert Weihnachten und Kit Harington wird die Drachen nicht los

Daenerys-Darstellerin Emilia Clarke (32) hat nach dem Ende von "Game of Thrones" gleich zwei Projekte, mit denen sie ihre Fans erfreuen will.
Daenerys-Darstellerin Emilia Clarke (32) hat nach dem Ende von "Game of Thrones" gleich zwei Projekte, mit denen sie ihre Fans erfreuen will. © imago images / UPI Photo, via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Emilia Clarke

Daenerys-Darstellerin Emilia Clarke (32) etwa hat gleich zwei Projekte, mit denen sie ihre Fans erfreuen will. "Above Suspicion" ist ein FBI-Thriller von Regisseur Phillip Noyce (69, "Salt") mit Thora Birch (37, "American Beauty") sowie Jack Huston (36, "Ben Hur") in weiteren Rollen. In eine ganz andere Richtung geht Emilias zweiter Film, der 2019 in die Kinos kommt: "Last Christmas" von Regisseur Paul Feig (56, "Ghostbusters") wird eine romantische Komödie, basierend auf dem gleichnamigen Weihnachtslied von Wham!.

Kit Harington

Etwas düsterer sieht es da für Fans von Kit Harington (32) aus, denn dieser scheint derzeit auf Jobsuche zu sein. Lediglich seine Stimme ist dieses Jahr noch zu hören. In "Drachenzähmen leicht gemacht 3" spricht Kit die Figur Eret.

In einem Interview mit dem Magazin "Variety" erteilte der Schauspieler einer neuen Serien-Rolle in der Art von Jon Schnee eine Absage: "Die müsste schon sehr außergewöhnlich sein, und die Dreharbeiten müssten hier (in London, Anm. d. Red.) stattfinden", sagte Harington. Auf einen weiteren "Sechs-Jahre-Marathon" hat er keine Lust.

Peter Dinklage

Wesentlich mehr Arbeit hat sich unterdessen die alte-neue Hand des Königs aufgehalst. Peter Dinklage (49) hat dieses Jahr noch eine Sprecherrolle im zweiten "The Angry Birds Movie". Auch 2020 leiht er seine Stimme aus - in "Croods 2" wird er die Figur Phil Betterman sprechen.

Der 49-Jährige wird außerdem im Krimi-Drama "The Thicket" (Regie: Elliot Lester) die Hauptrolle spielen und darf im Historien-Drama "The Dwarf" (Regie: Brad Anderson) einen machiavellistischen Zwerg mimen, der ein Königreich mit seinen Intrigen an den Rand des Untergangs bringt. Da dürfte sich Dinklage sehr zu Hause fühlen, klingt ein bisschen nach "Game of Thrones". Ein Erscheinungsdatum hat bisher keiner der beiden Filme.

Lena Headey

Cercei-Darstellerin Lena Headey (45) hat sich den Staub der Ruinen aus den Roben geklopft und wird dieses Jahr noch im Flüchtlings-Drama "The Flood" auftreten. Das Drama von Regisseur Anthony Woodley darf schon fast als kleine "GoT"-Familienfeier gelten. Neben Headey ist Iain Glen (57) mit dabei, der den inzwischen erschlagenen Ser Jorah Mormont gab. 2020 wird Headey dann in "Gunpowder Milkshake" (Regie: Aharon Keshales und Navot Papushado) zu sehen sein.

Nikolaj Coster-Waldau

Wie Cercei, so auch Jamie: Schauspieler Nikolaj Coster-Waldau (48) feiert ebenfalls noch 2019 eine kleine "GoT"-Reunion. Er tritt in Brian De Palmas (78) Thriller "Domino" auf Carice van Houten (42), alis die rote Priesterin. Ebenfalls dieses Jahr übernimmt der Königsmörder noch die Hauptrolle im dänischen Drama "Selvmordsturisten". Mit dem Action-Thriller "The Silencing" (Regie: Robin Pront) und "Notat" (Regie: Ole Christian Madsen) hat Coster-Waldau außerdem noch zwei weitere Projekte in der Pipeline.

Die "Stark"-Schwestern werden zu Superheldinnen

Maisie Williams freut sich nach dem Ende von "Game of Thrones" auf neue Rollen.
Maisie Williams freut sich nach dem Ende von "Game of Thrones" auf neue Rollen. © picture alliance / Photoshot

Sophie Turner

Als Sansa Stark endete Sophie Turner (23) auf dem Thron eines unabhängigen Nordens. Die Britin hat für 2019 außerdem schon in Simon Kinbergs (45) "X-Men: Dark Phoenix" mitgespielt, der in Deutschland ab dem 6. Juni zu sehen ist. Danach geht es für Turner mit "Broken Soldier" weiter, einem Drama über einen an PTSD leidenden Kriegsveteranen und einen Teenager, mit dem er sich anfreundet. Darüber hinaus spielt die 23-Jährige dann in dem Drama "Heavy" mit, bei dem Jouri Smit Regie führt.

Maisie Williams

Die letzte Stark-Tochter Arya Stark machte sich im GoT-Finale per Schiff in die Gefilde westlich von Westeros auf. Hier auf der Erde hat Arya-Schauspielerin Maisie Williams (22) hingegen bei einer Horror-Version der X-Men angeheuert. In "The New Mutants" spielt sie die Figur Wolfsbane. Der Film von Regisseur Josh Boone (40) feiert im August 2020 Premiere. Seit Mai 2019 ist die 22-Jährige außerdem mit den Dreharbeiten zum Comicbuch-Film "The Owners" (Regie: Julius Berg) beschäftigt.

Gwendoline Christie

Während ihre Figur Brienne von Tarth die Führung der Königsgarde übernahm, geht es für Brienne-Darstellerin Gwendoline Christie (40) mit dem Drama "The Personal History of David Copperfield" von Armando Iannucci (55) weiter. Ende 2019 ist Kinostart des auf dem gleichnamigen Klassiker von Autor Charles Dickens basierenden Films. Mit dem Drama "The Friend" (Regie: Gabriela Cowperthwaite) hat die 40-Jährige außerdem noch eine weiter Produktion ausstehen.

Nathalie Emmanuel

Nachdem Missandei ihr Ende gefunden hat, war es auch für Schauspielerin Nathalie Emmanuel (30) Zeit, sich nach etwas Neuem umzusehen. Sie bleibt dem Fernsehen treu und wird demnächst in der Hulu-Miniserie "Four Weddings and a Funeral" zu sehen sein, die auf dem britischen Film "Vier Hochzeiten und ein Todesfall" basiert.

Ebenfalls noch im Jahr 2019 wird die 30-Jährige in der Netflix-Serie "Der Dunkle Kristall: Ära des Widerstands" erscheinen. Mit einer Hauptrolle in der Komödie "Holly Slept Over" von Josh Friedlander hat Emmanuel zusätzlich noch einen Film in petto, auf den sich Fans freuen können.

Der neue König fliegt ins Weltall

"GoT"-Star Alfie Allen hat bereits neue Projekte am Start.
"GoT"-Star Alfie Allen hat bereits neue Projekte am Start. © Kathy Hutchins/Shutterstock.com, SpotOn

Jacob Anderson

Grauer Wurm verlangte Gerechtigkeit und bekam sie am Ende von "Game of Thrones" auch. Schauspieler Jacob Anderson (28) hingegen ist derzeit auf Arbeitssuche. Das Magazin "Vanity Fair" berichtet aber, dass Andersons musikalisches Alter Ego, Raleigh Ritchie, mehrere Festivalauftritte dieses Jahr hat, unter anderem in Belgien und in Südengland.

Alfie Allen

Während Theon schließlich mit der Gewissheit sterben durfte, dass er doch ein guter Mensch ist, verbleibt Schauspieler Alfie Allen (32) im Reich der Sterblichen. Er wird noch dieses Jahr in Taika Waititis (43) "Jojo Rabbit" an der Seite von "Avengers"-Star Scarlett Johansson (34) zu sehen sein - im Oktober läuft der Film in den US-Kinos an. Allen hat außerdem noch eine Rolle in der Komödie "How to Build a Girl" von Regisseur Coky Giedroyc übernommen.

Isaac Hempstead Wright

Als Dreiäugiger Rabe sitzt Bran jetzt auf dem Thron der nun sechs Königslande. Schauspieler Isaac Hempstead Wright (20) hat zwei Rollen an Land gezogen: Er wird einmal im Science-Fiction-Thriller "Voyagers" (Regie: Neil Burger) zu sehen sein, einer Art "Herr der Fliegen" im Weltall. Wright arbeitet außerdem an Camille Delamarres (39) Heist-Film "The Blue Mauritius" mit.

Conleth Hill

Varys hatte zuletzt nicht mehr gut lachen. Schauspieler Conleth Hill (54) darf sich dafür über viel neue Arbeit freuen. Er wird in "Here Are the Young Men" von Eoin Macken (36) mitspielen, tritt in mehreren Folgen der Krimi-Serie "Dublin Murders" auf und arbeitet an Phyllida Lloyds (61) "Herself" mit.

Liam Cunningham

Als letzter im Bunde der Helden von Westeros hat auch Ser Davos neue Arbeit gefunden, beziehungsweise sein Schauspieler, Liam Cunningham (57). Der wird in der Ebola-Miniserie "The Hot Zone" zu sehen sein und tritt außerdem in "Way Down" von Jaume Balagueró (50) auf.

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