Nach Costa Cordalis' Tod: Jürgen Drews macht sich Gedanken über seine eigene Sterblichkeit

Jürgen Drews und die Angst vor der Vergänglichkeit

Bei seinem Auftritt im Mega-Park von Mallorca sieht man es ihm vielleicht nicht direkt an, doch an diesem Abend geht es Jürgen Drews alles andere als gut. Denn nach dem Tod seines Kollegen und Freundes Costa Cordalis beschäftigt ihn ein Gedanke ganz besonders: Wann trifft es mich?

So emotional gedenkt Jürgen Drews seinem Kumpel Costa

"Dass es ihn nicht mehr gibt, das find ich richtig scheiße!", brüllt Jürgen und das Publikum jubelt. An diesem Abend ist alles anders. Denn statt wie üblich fröhlich über die Bühne zu tanzen, schlägt Jürgen heute auch ernste Töne an. Er gedenkt Costa, den er über 40 Jahre lang kannte: "Er war ein fantastischer Kollege, er war ein unheimlich netter Kerl, er sah unheimlich gut aus.“

Jürgen Drews weiß jetzt, wie schnell alles vorbei sein kann

Jürgen Drews (l-r), Costa Cordalis, Andreas Ellermann und Costas Sohn Lucas Cordalis zusammen in 2015.
Jürgen Drews (l-r), Costa Cordalis, Andreas Ellermann und Costas Sohn Lucas Cordalis zusammen in 2015. © picture alliance

Doch der Tod der Schlager-Legende löst mehr als nur Trauer in Jürgen aus. Er konfrontiert ihn auch mit der eigenen Vergänglichkeit, bereitet ihm Angst. Nicht mal ein Jahr ist es her, dass Jürgen wegen eines Darmverschlusses operiert werden musste. Im Interview sieht man ihm die Angst an, denn jetzt hat der 74-Jährige begriffen, wie schnell alles gehen kann. Auch Costa hatte bis kurz vor seinem Tod noch performt, dann passierte es ganz plötzlich.

Im Video verrät Jürgen außerdem, was ihn seit dem Versterben seines Kollegen am meisten beschäftigt.