Nach Aufschrei wegen Leichen-Video: YouTube-Pause für Logan Paul

***FILE PHOTO*** YOUTUBER LOGAN PAUL APOLOGIZES FOR POSTING VIDEO OF DEAD CORPSE IN JAPANESE SUICIDE FOREST HOLLYWOOD, CA June 24- Logan Paul, At The 2017 MAXIM Hot 100 Party at The Hollywood Palladium, California on June 24, 2017. PUBLICATIONxINxGER
Sorgte mit einem seiner YouTube-Videos für einen regelrechten Aufschrei: Logan Paul © imago/MediaPunch, Faye Sadou, imago stock&people

"Zeit zur Reflexion"

Logan Paul (22) sorgte kürzlich für den ersten YouTube-Skandal des Jahres. Für seine mehr als 15 Millionen Abonnenten veröffentlichte der 22-jährige Amerikaner ein kurz darauf wieder gelöschtes Video, in dem er augenscheinlich die Leiche eines Mannes zeigte, der sich das Leben genommen hatte. Nun will Paul vorerst keine YouTube-Videos mehr veröffentlichen. "Zeit zur Reflexion. Derzeit keine Vlogs. Bis bald." Mit diesen wenigen Worten kündigte er via Twitter an, dass er sich eine Auszeit nehmen wolle.

Welle der Empörung

Der YouTuber war mit seiner Crew nach Aokigahara gereist - in den berüchtigten "Selbstmordwald" Japans. Dort stieß er bei den Aufnahmen für ein Video offenbar tatsächlich auf die Leiche eines Mannes. Nach Veröffentlichung des Clips brach über dem 22-Jährigen eine weltweite Welle der Empörung herein. Der Amerikaner machte zwar das Gesicht der Leiche unkenntlich, zeigte jedoch Teile des Körpers in Nahaufnahme und verhielt sich mit seinen Freunden generell takt- und respektlos. Das rief unter anderem auch Promis wie 'Breaking Bad'-Star Aaron Paul (38) und 'Game of Thrones'-Star Sophie Turner (21) auf den Plan, die den YouTuber via Twitter unter anderem als "reinen Müll" und "Idiot" bezeichneten.

Logan Paul entschuldigt sich

Paul, der laut 'Forbes' im vergangenen Jahr umgerechnet rund 10,6 Millionen Euro verdient hat und damit zu den fünf finanziell erfolgreichsten YouTubern der Welt gehört, entschuldigte sich daraufhin mehrfach. In einem kurzen Video erklärte er unter anderem, dass er es bei fast allem was er tue, nie darauf anlege, "herzlos, grausam oder böswillig" zu sein. Er erwarte nicht, dass man ihm vergebe, er wolle sich nur entschuldigen und sei beschämt. Er verspreche in Zukunft ein besserer Mensch zu sein.

Hilfe bei Depressionen bietet die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Rufnummer: 0800/111 0 111

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