Nach Abiball-Stripskandal: Micaela Schäfer rechnet mit dem Schuldirektor ab

Micaela Schäfer verteidigt ihren Abiball-Striptease

Die Nacktschnecke schlägt mit blanker Wut zurück. Mit einem ihrer freizügigen Auftritte sorgte Model Micaela Schäfer (35) am Wochenende (mal wieder) für einen Skandal. Schäfer legte bei einer Abiball-Party der Höheren Technischen Bundeslehranstalt im österreichischen Wels als DJane auf. Am Ende ihrer Show stand sie nur noch im Slip da. Micaela kann die ganze Aufregung, die das ausgelöst hat, absolut nicht verstehen. Im Video erklärt sie, wieso der Veranstalter vorab durchaus wusste, dass es nackte Tatsachen geben würde - und wie sie sich selbst als Mutter finden würde, wenn ihr gerade mal volljähriger Sohn eine Nacktshow präsentiert bekommen würde.

"Im Umgang mit meinem Körper entscheide ich frei"

Die rund 7.000 (meist jungen) Gäste freuten sich über die nackten Tatsachen. Schuldirektor Bertram Geigl nicht: "Ich habe damit keine Freude. Wir wollen als Höhere Technische Lehranstalt das Frauenbild nicht auf Sexualität reduzieren." Worte, die Micaela Schäfer sauer machen.

"Die Empörung des Direktors kann ich genauso wenig nachvollziehen wie die Behauptung, das Zeigen der Brust würde eine Frau auf Sex reduzieren. Besonders, wenn diese Aussage von einem Mann kommt", sagt Schäfer zu RTL.

Das Nacktmodel weiter: "Gerade von jemandem, der die 'Technikerinnen von morgen' ausbilden möchte, der die Frau als gleichberechtigt und frei in ihren Entscheidungen anerkennt, hätte ich eine andere Reaktion erwartet. Wenn schon keine Aufgeschlossenheit gegenüber der Ausdrucksform der Nacktkunst, dann zumindest Verständnis dafür, dass ich mich im Umgang mit meinem Körper frei entscheide und mich nicht von gestrigen oder gesellschaftlich diktierten Frauenbildern leiten lasse." Rumms, das sitzt.

Vorfall darf sich nicht wiederholen

Und wie geht die Geschichte jetzt weiter? Schuldirektor Geigl will jetzt den Landesschulrat über den Vorfall in Kenntnis setzen und den Veranstalter, das Ballkomitee, darauf hinweisen, dass sich ein solcher Skandal nicht wiederholen darf.