Dankbare Hebamme sucht nette Spenderin

Eine Hebamme sucht ihre gute Fee.
Eine Hebamme sucht ihre gute Fee. © Facebook

Wer hat den Strafzettel bezahlt? Bitte melden!

Es sind Gesten wie diese, die einem einfach ein Lächeln ins Gesicht zaubern! Eine bislang unbekannte Frau hat einer Hebamme aus München den Strafzettel bezahlt – denn: „Hebammen zahlen keine Strafzettel!“ Jetzt sucht die dankbare Hebamme ihre ganz persönliche Heldin. Wer hat die Knolle bezahlt oder weiß wer es war? Bitte melden Sie sich und schreiben sie eine E-Mail an post@rtl.de!

„Hebamme im Einsatz“

Das Geburtshaus in München ist eine gefragte Adresse für werdende Mütter. Von Hebammen geleitet bietet die Einrichtung eine Alternative zur Krankenhaus- oder Hausgeburt. Eine der Hebammen hatte mit ihrem Auto in der Münchner Innenstadt geparkt – auf ihrem Wagen der Aufkleber „Hebamme im Einsatz“.

"Danke, dass du diesen wichtigen Beruf machst"

Als die Hebamme nach einiger Zeit zu ihrem Auto zurückkommt, macht sie große Augen: Ein Strafzettel – fürs Parken ohne Parkschein. Zehn Euro Ordnungsgeld. Sie hatte zwar einen Parkschein gezogen – allerdings auf der falschen Straßenseite. Doch neben dem Strafzettel die Überraschung: Ein Zehn-Euro-Schein und eine Botschaft von Herzen. „Hebammen zahlen keine Strafzettel! Danke, dass du diesen wichtigen Beruf machst. Viel Liebe von einer Mutter“ steht auf dem Blatt Papier.

Hebamme bedankt sich auf Facebook

Ein Foto des Strafzettels, der lieben Nachricht und des Zehn-Euro-Scheins veröffentlichte das Geburtshaus nun auf seiner Facebook-Seite. „Gerade ist mir das Wunderbarste, was ich seit langem einfach so erlebt habe, passiert“, heißt es in dem Post von der Hebamme. „Eine Frau mit ihrem Kind im Tragetuch stand an meinem Auto und hatte mir gerade dieses Briefchen inklusive 10 € Schein unter den Scheibenwischer gesteckt und damit meinen Strafzettel bezahlt.“ Sie habe das Geld einfach nicht zurücknehmen wollen, so die Hebamme. „Bin noch total gerührt!“

Wer hat die Herzensbotschaft geschrieben?

Im Gespräch mit RTL schildert die Hebamme, dass sie beim Fund der Nachricht total perplex gewesen sei – darum habe sie sich den Namen der Dame auch nicht notiert. Sie freue sich aber tierisch über die Wertschätzung. "Das ist ja nicht nur an mich, sondern stellvertretend an alle Hebammen, die es gibt!“ Nun hofft sie, die Autorin der Herzensbotschaft doch noch zu finden.