Mutiges Geständnis: Alanis Morissette kämpft mit Wochenbettdepression

Alanis Morissette mit ihrer Familie
Alanis Morissette hat sich immer eine Familie gewünscht. Doch sie hatte keine Vorstellung davon, was sie dafür durchleiden muss. © Alanis Morissette / Instagram

Alanis: "Es gibt Tage, an denen bin ich so geschwächt, dass ich mich kaum bewegen kann"

Alanis Morissette hat in einem Interview mit dem 'People'-Magazin ganz offen über ihre postnatale Depression gesprochen. Vor 14 Monaten brachte die Sängerin ihre Tochter Onyx Solace zur Welt. Ein großes Glück, denn Alanis hatte sie sich so sehr gewünscht. Doch die Zeit mit ihrem Baby kann die Grammy-Gewinnerin nicht unbeschwert genießen.

Die Depressionen sind dieses Mal noch viel schlimmer

Die 43-Jährige hat den "Baby-Blues". Was harmlos klingen mag, ist jedoch eine ernsthafte Erkrankung, die bei Frauen bis zu 24 Monate nach der Entbindung auftreten kann. Auch Alanis leidet noch immer unter der postnatalen Depression. "Es gibt Tage, an denen bin ich so geschwächt, dass ich mich kaum bewegen kann", so die 'Ironic'-Sängerin im Interview mit 'People'. Auch andere prominente Mütter haben ihre postnatale Depression öffentlich gemacht, wie wir in unserem Video zeigen.

"Ich möchte nicht, dass es die Kinder belastet"

Schlafstörungen, Teilnahmslosigkeit, körperlicher Schmerz, Angstzustände: Bereits vor sechs Jahren traten bei der Kanadierin die gleichen Symptome auf. Damals, am 25. Dezember 2010 wurde ihr erstes Kind, Sohn Ever Imre, geboren. 16 Monate später sei jedoch erst diagnostiziert worden, was mit ihr los ist.

Trotz einer medizinischen und homöopathischen Behandlung sei die Depression bei ihr dieses Mal jedoch noch wesentlich schlimmer. Keine leichte Zeit auch für ihren Ehemann Mario "Souleye" Treadway, der Alanis durch jedes Stimmungstief begleitet. "Ich möchte nicht, dass es die Kinder belastet", betont die 43-Jährige.