Moritz Bleibtreu: Isolation ist das Schlimmste

Moritz Bleibtreu: Isolation ist das Schlimmste
Moritz Bleibtreu © BANG Showbiz

Moritz Bleibtreu hat sich zur Corona-Krise geäußert.

Der Schauspieler musste wie viele andere Kollegen während der Pandemie auf Drehs verzichten. Besonders Familie und Freunde halfen ihm durch die schwere Zeit. Bleibtreu: „Wir haben uns aneinander festgehalten im Kreise der Lieben und der Familie. Komplett isoliert zu sein, ist das Schlimmste, was einem passieren kann. Das macht diese Krise auch so wahnsinnig schwierig. Einer der traurigsten Aspekte der Pandemie ist dieses Trennen der Menschen. Das tut weh.“

Wirklich viel besser sei es noch nicht, so Bleibtreu im Interview mit dem ‘RND‘: „Ich versuche die ganze Zeit, Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Es ist eine sehr schwierige Situation, in der wir gerade sind. Man kann momentan auch kein Interview geben, ohne über die gesellschaftliche Situation zu sprechen. Ich bin an einem Punkt, an dem ich jegliche Form von Meinung oder Kritik für falsch halte. Das führt in eine Richtung, die niemandem guttut.“ Und weiter: „Eines meiner Lieblingszitate von Shakespeare ist: ‘Ruhe ist die beste Hilfe.‘ Das ganze Gerede bringt niemandem etwas. Meine persönliche Meinung kundzutun bringt nichts Gutes hervor. Ruhe würde uns allen helfen, gerade in den sozialen Medien. Wenn es etwas Positives in dieser Zeit gibt, ist es, dass ich mir verschärft Mühe gebe, alles Schöne noch intensiver wahrzunehmen. Man muss nicht alles besprechen, man kann sich auch mal darauf besinnen, dass es uns noch gut geht. Sonst wird man irgendwann irre.“

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