Mischt Herzogin Meghan bald im Weißen Haus mit?

Herzogin Meghan: Will sie 2024 US-Präsidentin werden?
Herzogin Meghan: Will sie 2024 US-Präsidentin werden? © dpa, Facundo Arrizabalaga, sab alf kde

Meghans politische Ziele

Seit Herzogin Meghan (39) und Prinz Harry (36) von ihren Senior-Royal-Ämtern zurückgetreten sind, sieht sich Meghan nicht mehr zur politischen Neutralität der britischen Royals verpflichtet. In ihrer alten und neuen Heimat, den USA, engagiert sie sich immer wieder politisch und kündigte sogar an, dass sie dieses Jahr wählen gehen wolle. US-Medien glauben schon länger, dass die Amerikanerin noch viel größere Ziele verfolgt: Meghan will ins Weiße Haus. 

Meghan soll 2024 US-Präsidentin werden wollen

Die amerikanische Zeitschrift „Vanity Fair“ will wissen, dass Meghan nach ihrer Hochzeit mit Harry nicht ihre amerikanische Staatsbürgerschaft aufgeben wollte, damit sie sich in ihrer Heimat weiter politisch engagieren könne. Es gäbe sogar Gerüchte, dass sie 2024 für die US-Präsidentschaftswahl kandidieren könnte.

Schon im Juni hatte eine enge Vertraute der britischen Krone, Lady Colin Campbell, in einem Interview mit der „Daily Mail“ verraten: „Ich weiß, dass die Herzogin von Sussex politische Ambitionen hat, und mir wurde gesagt, dass sie eines Tages als Präsidentin kandidieren möchte. Weiter verriet sie: „Ich denke, dass alles, was sie tut, also die königliche Familie zu verlassen und nach Kalifornien zurückzukehren, ein Teil ihres Plans ist.“

Stimmen zu den Gerüchten um Meghan

Meghans Biograf Omid Scobie hatte zuvor behauptet, dass sie das Weiße Haus im Visier habe. In der „True Royality“-TV-Doku „Meghan for President?“ sagte er: „Sie hat die US-Präsidentschaft im Blick. Meghan ist die Verkörperung des amerikanischen Traums. Eines Tages werden wir vielleicht sehen, wie Meghan Präsidentin wird.“

Die „Vanity Fair“ schreibt aber auch, dass Menschen, die eng mit Meghan arbeiten, etwas ganz anderes behaupten würden. Sie habe keinerlei Pläne für eine politische Karriere. „Obwohl es nicht zu leugnen ist, dass sie sich für Politik interessiert und engagiert, hat sie keinen Ehrgeiz, selbst eine Karriere in der Politik zu starten", zitiert die „Vanity Fair“ eine Quelle aus Meghans näherem Umfeld.

Andrew Morton, der Autor des Buches „Meghan: A Hollywood Princess“ sagt zudem, dass Meghans Fell gar nicht dick genug für einen derartigen Job wäre. „Ich würde kategorisch sagen, dass sie keine Chance hat, jemals als Präsidentin zu kandidieren. Sie würde lebendig gefressen werden.“ Weiter erzählt er der „Vanity Fair“: „Man braucht die Haut eines Nashorns, um für ein Amt zu kandidieren, besonders in Amerika, einer völlig polarisierten Nation."

Meghan sagt, was sie denkt

Meghan und Harry appellierten vor Kurzem an die amerikanischen Bürger, ihr Recht zum Urnengang in Anspruch zu nehmen. In einem „ABC“-Interview sagte Meghan: „Das ist die wichtigste Wahl unseres Lebens. Ihre Stimme erinnert Sie daran, dass Sie wichtig sind. Nutzen Sie diese!“ Ohne Namen zu nennen, sprach sie von deutlichen „Veränderungen“, die darauf hinweisen, dass sie den amtierenden US-Präsident Donald Trump wohl nicht wählen wird. 

Die neutrale britische Krone wollte sich von ihren und vor allem auch Prinz Harrys Aussagen distanzieren und erklärte nur: „Der Herzog ist kein arbeitendes Mitglied der königlichen Familie, und alle Kommentare, die er macht, werden in persönlicher Eigenschaft abgegeben.“ Trump hatte nach Meghans und Harrys Auftritt erneut über die Herzogin und Harry öffentlich gelästert.

Beraterjob in Aussicht, wenn Joe Biden Präsident wird

Meghan hatte sich im Gespräch mit Frauenaktivistin Gloria Steinem bereits für die mögliche Vize-Präsidentin Harris Kamala Harris ausgesprochen. Falls Kandidat Joe Biden (77) mit Kamala Harris (55) die US-Wahl 2020 gewinnen würden, soll Meghan, laut Gerüchten, möglicherweise sogar ein Beraterjob angeboten werden. 

Ein erster Schritt für ihre Karriere im Weißen Haus wäre damit schon mal gesetzt.