Mischa Barton: Das sagt sie zum Sextape-Skandal

Schauspielerin Mischa Barton wehrt sich gegen den Verkäufer des Sextapes.
Mischa Barton wehrt sich gegen den Verkäufer des Sextapes. © Featureflash Photo Agency / Shutterstock.com, SpotOn

Mischa Barton: Sie droht dem Sextape-Verkäufer mit Klage

Die Kehrseite des Ruhms muss Mischa Barton derzeit auf schreckliche Weise am eigenen Leib erfahren. Nachdem ein Unbekannter versuchte ein Sextape der Schauspielerin an Pornoseiten zu verkaufen, veröffentlichte Mischas Anwältin nun ein klares Statement. 

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"Wir werden Sie finden!"

Ein Autounfall beim Umzug, ein skurriler Auftritt am Gartenzaun nach einer Partynacht, angeblich unfreiwillig unter Drogeneinfluss - nein, Mischa Barton (31, 'O.C. California') hat gerade keine besonders gute Zeit. Nun droht der Schauspielerin auch noch die Veröffentlichung eines Sextapes: Berichten zufolge hat ein Unbekannter explizite Aufnahmen von Barton verschiedenen Porno-Seiten angeboten. Aber in diesem Fall will die 31-Jährige dem Treiben entschlossen ein Ende setzen: Ein deutliches Zeichen in dieser Hinsicht ist ein Statement, das Bartons Anwältin am Dienstag veröffentlicht hat.

"Frau Barton stimmt keinerlei Veröffentlichung solcher Aufnahmen zu", heißt es darin. "Es gibt einen Namen für so ein abstoßendes Vorgehen: Rache-Pornografie." An die Adresse des bislang anonymen Anbieters des Tapes lässt Mischa Barton darüber hinaus deutliche Worte richten. "Wir werden Sie finden und wir werden Ihnen auf den Fersen bleiben. Wir werden Sie in vollem Umfang und mithilfe jedes verfügbaren straf- und zivilrechtlichen Gesetzes zur Rechenschaft ziehen", kündigt Anwältin Lisa Bloom an. "Sie agieren von hier an auf eigene Gefahr."

Der Übeltäter soll ein verflossener Liebhaber sein

Auch einige Hintergründe zu dem unangenehmen Fall werden durch das Schreiben klar. So handelt es sich offenbar um einen verflossenen Liebhaber, der Mischa Barton nun übel mitspielen will. "Sie glaubt, dass sie ohne ihre Zustimmung von jemandem aufgenommen wurde, mit dem sie sich zu diesem Zeitpunkt getroffen hat", heißt es in dem Brief. Rechtsanwältin Bloom beglückwünschte Mischa Barton in einem Interview mit dem 'People Magazine' zu dem angedachten rechtlichen Gegenschlag. Häufig seien Frauen in derartigen Situationen verunsichert - aber sich zu wehren habe meist befreiende Wirkung: "Ich denke, das ist ein sehr gesunder Schritt, den Mischa hier unternimmt."

Einige Stunden zuvor war bekannt geworden, dass mehreren Webseiten ein Sextape Bartons angeboten worden war - zum "Startgebot" von 500.000 US-Dollar. Für Mischa Barton ist es eine weitere unangenehme Episode im noch jungen Jahr. Im Januar war sie in ein Krankenhaus eingeliefert worden, nachdem sie im Anschluss an eine Party eine Art Nervenzusammenbruch im Garten ihres Hauses erlitten hatte. Später erklärte die Schauspielerin in einem Statement, ein Unbekannter habe ihr auf ihrer Geburtstagsparty Liquid Ecstasy in den Drink gemischt.

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