Mindy Kaling war peinlich berührt

Mindy Kaling war peinlich berührt
Mindy Kaling © BANG Showbiz

Mindy Kaling war es "peinlich", dass sie einen Job aus Vielfaltsgründen bekam.

Die 39-jährige Schauspielerin wurde ursprünglich durch die US-Version der Sitcom 'Das Büro' berühmt, bei der sie die erste dunkelhäutige Frau war, die zum Autorenteam stieß. Nun verriet sie, dass sie sich in dieser Position gar nicht wohl gefühlt hat. Der Tageszeitung 'The Guardian' sagte der Star über die Rolle: "Eine lange Zeit war ich peinlich berührt deswegen. Niemand [bei 'Das Büro'] sagte etwas zu mir darüber, aber sie wussten alle bescheid und ich war mir dessen sehr bewusst. Ich brauchte eine Weile, um zu realisieren, dass ich den Zugang, den andere Menschen hatten, nur bekam, weil sie jemanden kannten."

Die Mutter eines Kindes ist in dem kommenden Film 'Late Night' neben Emma Thompson zu sehen. In dem Streifen wird sie als Autorin angeheuert, da sie eine dunkelhäutige Frau ist, und Kaling verriet, dass sie am Anfang ihrer Karriere geschockt davon war, wie wenig Vielfalt im Showbusiness existierte. "Als wir mit dem Film anfingen, dachte ich, okay, die Dinge sind jetzt anders. Aber dann traf ich die erste afroamerikanische weibliche Autorin einer Late-Night-Talkshow und sie wurde gerade mal in, glaub ich, 2016 eingestellt", berichtete der Star. "Und diese Shows werden mehrheitlich in New York City produziert! Ich meine, bis 2016 keine afroamerikanische Frau in New York zu haben, das ist schwer zu machen."

Mindy Kaling denkt, dass Menschen oftmals nur mit Menschen zusammen arbeiten, die so aussehen wie sie selbst, weil sie sich mit Menschen "wohlfühlen", die ihnen ähneln. Die Schauspielerin erklärte weiter: "Ich denke, da gibt es solch einen Druck, wenn man eine Show kreiert, dass sie weiter läuft, dass Menschen nur diejenigen einstellen, mit denen sie sich wohlfühlen, und für viele Menschen sind das Menschen, die genau wie sie aussehen."

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