Millie Bobby Brown kämpft gegen Mobbing

Millie Bobby Brown kämpft gegen Mobbing
Millie Bobby Brown wurde früher selbst gemobbt © Nicky Nelson/WENN.com, WENN

Schauspielerin Millie Bobby Brown wurde in der Schule selbst gemobbt. Jetzt kämpft sie aktiv gegen Mobbing und setzt sich für die Opfer ein.

Es ist noch nicht lange her, da wurde Teenie-Star Millie Bobby Brown (15, 'Stranger Things') selbst zum Opfer von Mobbing und wechselte im Zuge dessen sogar die Schule. In einem Interview mit Hollywoodstar Orlando Bloom (42, 'Herr der Ringe') für das 'Glamour'-Magazin sprach sie nun über die schweren Zeiten und erklärte, warum sie die perfekte Person im Kampf gegen das Mobbing sei.

Mobbing in der Schule und im Internet

"Ich wurde in der Schule als Kind gemobbt. Daher ist es überaus wichtig für mich, gegen Mobbing anzukämpfen", so Millie, die noch heute mit Angstzuständen als Folge dieser Erlebnisse zu kämpfen hat. Die Schauspielerin, die seit vergangenem November als Botschafterin des UN-Kinderhilfswerks UNICEF fungiert, wurde nicht nur in der Schule gehänselt, sondern auch im Internet "und es tut echt weh zu lesen, was manche Leute so gesagt haben. Als Teil dieser Industrie sind wir uns der Negativität so sehr bewusst und ich habe gelernt, die Liebe mehr zu schätzen. Die Leute bekommen so viel Liebe auf Social Media, aber konzentrieren sich nur auf den Hass", berichtet Millie.

Social Media - ein zweischneidiges Schwert

Jetzt setzt sich der 'Stanger Things'-Star für andere Mobbing-Opfer ein, insbesondere für diejenigen, die Probleme mit Social Media haben. "Das Leben von jungen Menschen steht zunehmend unter Druck. Ich möchte sicherstellen, dass Kinder vor Gewalt und Ausnutzung geschützt werden. Ich möchte außerdem gegen die Negativität auf Social Media ankämpfen", so Millie.

Dennoch gibt es auch viel Positives in den Sozialen Medien und genau das möchte Millie Bobby Brown fördern: "Ich habe es selbst erlebt - es ist wie eine Krankheit. Dieser negative Hass erschreckt mich so sehr. Social Media ist eine der besten und schlimmsten Dinge auf der Welt… Einerseits ist es eine Plattform für Positives und Veränderungen. Aber dann passieren dort einige schreckliche Dinge und ich habe sehr viel Hass online erlebt. Ich möchte, es zu einem besseren Ort machen.“

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