Milla Jovovich positioniert sich gegen strikte Abtreibungsgesetze viele US-Staaten

Ihr schlimmster Albtraum: Milla Jovovich spricht über ihre Abtreibung
Milla Jovovich kämpft gegen die US-Abtreibungsgesetze © WENN.com, WENN

Emotionaler Post bei Instagram: Milla Jovovich musste vor zwei Jahren eine Abtreibung vornehmen lassen

Wie Schauspielerin Milla Jovovich jetzt gesteht, musste sie vor zwei Jahren eine Abtreibung vornehmen lassen. Ein Eingriff, der die 43-Jährige noch immer belastet. "Es war eines der schrecklichsten Erlebnisse, die ich je durchgemacht habe", so die Schauspielerin auf Instagram. "Ich habe noch immer Albträume deswegen."

Mit ihrem Post will sie allerdings nicht gegen, sondern für Abtreibungen eintreten. Grund für ihr Geständnis: Laut eines neuen Gesetzentwurfs sollen Frauen im US-Bundesstaat Alabama nun nicht mehr abtreiben dürfen.  

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I don’t like to get political and I try to only do it if a really have to and this is one of those times. If someone doesn’t want to continue reading, you have been warned. Our rights as women to obtain safe abortions by experienced doctors are again at stake. Last Tuesday, Georgia Governor Brian Kemp signed a draconian bill into law that outlaws all abortions after six weeks — before most women even realize they’re pregnant — including in cases of RAPE OR INCEST. This makes Georgia the sixth state to pass such a restrictive six-week abortion ban, joining Ohio, Mississippi, Kentucky, Iowa, and North Dakota. These laws haven’t been passed yet, but lawmakers in these states are trying. Abortion is hard enough for women on an emotional level without having to go through it in potentially unsafe and unsanitary conditions. I myself went through an emergency abortion 2 years ago. I was 4 1/2 months pregnant and shooting on location in Eastern Europe. I went into pre term labor and told that I had to be awake for the whole procedure. It was one of the most horrific experiences I have ever gone through. I still have nightmares about it. I was alone and helpless. When I think about the fact that women might have to face abortions in even worse conditions than I did because of new laws, my stomach turns. I spiraled into one of the worst depressions of my life and had to work extremely hard to find my way out. I took time off of my career. I isolated myself for months and had to keep a strong face for my two amazing kids. I started gardening, eating healthier and going to the gym everyday because I didn’t want to jump into taking anti depressants unless I had tried every other alternative. Thank God I was able to find my way out of that personal hell without turning to medication, but the memory of what I went through and what I lost will be with me till the day I die. Abortion is a nightmare at its best. No woman wants to go through that. But we have to fight to make sure our rights are preserved to obtain a safe one if we need to. I never wanted to speak about this experience. But I cannot remain silent when so much is at stake. #prochoice #prochoicegeneration

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Milla Jovovich macht sich für sichere Abtreibungen stark

"Ich war viereinhalb Monate schwanger und drehte gerade für einen Film in Osteuropa", erinnert sich Jovovich. "Ich bekam vorzeitige Wehen und musste während des kompletten Eingriffs wach sein. Es war eins der schlimmsten Erlebnisse, die ich je durchmachen musste. Ich habe noch immer Albträume davon. Ich war allein und hilflos." 

Der Eingriff sei allerdings medizinisch nötig gewesen. Deshalb sei es wichtig, Frauen dieser Notwendigkeit nicht zu berauben. "Wenn ich daran denke, dass Frauen unter viel schlimmeren Umständen Abtreibungen machen lassen müssen aufgrund der neuen Gesetze, dann wird mir ganz übel." Schließlich sei es für keine Frau ein schönes Erlebnis.

"Keine Frau möchte das durchmachen. Aber wir müssen dafür kämpfen, dass unsere Rechte erhalten bleiben, um eine sichere Abtreibung vornehmen zu lassen, wenn wir es müssen. Ich wollte nie über dieses Erlebnis sprechen, aber wenn so viel auf dem Spiel steht, kann ich nicht weiter schweigen."

Milla Jovovich ruft zum Kampf für Frauenrechte auf

Milla Jovovich selbst habe nach dem Eingriff "eine der schlimmsten Depressionen meines Lebens" erlitten und "isolierte" sich monatelang. Gleichzeitig war sie dennoch darum bemüht, "das Gesicht" vor ihren Kindern zu wahren.

Milla Jovovich ist nicht der einzige US-Star, der sich gegen die neuen Abtreibungsgesetze stark macht. Alyssa Milano (46) gehört ebenfalls zu den Aktivisten und rief sogar zum Sex-Streik auf, "bis wir die Selbstbestimmung über unseren Körper zurückbekommen."

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