Mick Schumacher schreibt über Beziehung zu Papa Michael

ARCHIV - 02.04.2019, Bahrain, Sakhir: Mick Schumacher, Rennfahrer aus Deutschland, geht zur Box im Rahmen seiner ersten Testfahrt im Formel-1-Ferrari. (zu dpa: «Sound der Vergangenheit»: Zeitreise mit Schumacher jr.) Foto: Hassan Ammar/AP/dpa +++ dpa
Rennfahrer Mick Schumacher © dpa, Hassan Ammar, Ha alh gfh fdt nic kno

Mick Schumacher reflektiert Karriere

Mick Schumacher träumt von den nächsten Schritten seiner noch jungen Motorsport-Karriere. In der im Juli beginnenden Formel-2-Saison will der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher um den Titel mitfahren - um seinem großen Ziel, einem Cockpit in der Königsklasse, wieder ein Stück näher zu kommen.

Laut eigener Aussage habe er "ziemlich früh erkannt, dass ich ein Formel-1-Fahrer, ein Champion sein möchte", schrieb der 21-Jährige in einem als "Eigen-Analyse" veröffentlichten Beitrag für "Sport Bild".

Um bereits in jungen Jahren den Fokus voll auf seine sportliche Entwicklung richten zu können, scheute Schumi junior auch keine ungewöhnlichen Maßnahmen. "Anfangs habe ich verschiedene Namen benutzt, um unerkannt Rennen fahren und mich ungestört verbessern zu können, ohne allzu sehr dem Etikett 'der Sohn von' ausgesetzt zu sein", erklärte er.

Ohnehin geht der Formel-3-Champion von 2018 weiterhin sehr entspannt mit der Tatsache um, der Sohn des vielleicht besten Formel-1-Fahrers aller Zeiten zu sein. "Ehrlich gesagt fühle ich keinen Druck, diesen Familiennamen zu tragen oder genau das zu tun, was mein Vater getan hat", so Schumacher.

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Mick Schumacher hat eine besondere Beziehung zu Papa Michael

Für den Druck, schon kurzfristig neue Erfolge vorzuweisen, ist der junge Schumacher selbst verantwortlich, wie er betonte: "Der meiste Stress geht von mir aus, von dem, was ich mir selbst auferlege. Von den Gedanken darüber, was ich falsch gemacht habe und wie ich mich verbessern kann."

Für das große Fahrertalent, das in Vergangenheit schon mit einem Cockpit bei Alfa Romeo und sogar Ferrari in Verbindung gebracht wurde, zählt dabei auch die besondere Bindung zu seinem weltberühmten Papa. "Ich habe meinen Vater nie nur als den 'größten Fahrer der Welt' gesehen. Er ist in erster Linie immer mein Vater. Ich nehme die Lektionen, die er mir weitergegeben hat, nicht als selbstverständlich hin."

In erster Linie ist es dieser unbändige sportliche Ehrgeiz, der Mick Schumacher motiviert und ihn bis nach ganz oben treiben soll: "Ich werde nicht aufhören, bis ich die oberste Stufe des Podiums erreicht habe. Ich werde den Champagner versprühen und mit meinem Team lachen und feiern", versprach er im Hinblick auf die kommenden Jahre in der Formel 2 - und womöglich auch irgendwann in der Formel 1.