Mick Jagger rechnet beim Filmfest in Venedig mit Donald Trump ab

Mick Jagger appelliert in Venedig an Trump
Mick Jagger liegt das Klima am Herzen © Euan Cherry/WENN, WENN

Beim Filmfestival in Venedig wandte sich Rocklegende Mick Jagger mit einem leidenschaftlichen Appell an US-Präsident Donald Trump und forderte ein Umdenken in der Klima- und Umweltpolitik.

Mick Jagger (76) nutzte das Filmfestival in Venedig, um den US-Präsidenten Donald Trump (73) dazu aufzufordern, in der Klima- und Umweltpolitik umzudenken. Der Rolling Stone ('Satisfaction') äußerte sich am Samstag (7. September), nachdem Aktivisten Sprüche wie "Hört auf eure Kinder" und "Macht den roten Teppich grün" auf den roten Teppich sprühten.

Kritik an Trump und Johnson

Jagger kritisierte neben Donald Trump auch den britischen Premierminister Boris Johnson, weil beide seiner Meinung nach nicht auf die Sorgen von jungen Menschen reagierten, die die Umwelt schützen wollen und vor den Folgen des Klimawandels warnen.

"Wir sind in einer sehr schwierigen Situation im Moment, vor allem in den USA, wo Umweltgesetze erlassen wurden – gerade eben ausreichend streng –, die aber von der jetzigen Administration rückgängig gemacht wurden", klagte Jagger.

Die USA als Vorreiter

Dem Rockstar zufolge sollten die Vereinigten Staaten mit gutem Beispiel voran gehen. "Die USA sollten weltweit führend sein bei Umweltkontrollen, aber jetzt hat man sich entschieden, einen anderen Weg einzuschlagen. Ich bin froh, dass so viele Leute so leidenschaftlich protestieren. Ich stehe voll dahinter. Ich bin froh, dass sie es tun, denn sie werden diesen Planeten einmal erben", so Mick Jagger.

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