Michelle Williams und Mark Wahlberg: Enthüllung ungleicher Gagen macht fassungslos!

Hungerlohn gegen Millionen: Michelle Williams geht leer aus
01:25 Min Hungerlohn gegen Millionen: Michelle Williams geht leer aus

Williams bekam weniger als ein Prozent

Laut Regisseur Ridley Scott (80) sei der Re-Shot seines Films 'Alles Geld der Welt' nur möglich gewesen, weil die meisten Mitwirkenden auf Extra-Gagen für die zusätzlichen Drehtage verzichtet hätten. Wie die amerikanische Tageszeitung 'USA Today' nun erfahren haben will, ist an der schönen Geschichte aber offenbar nichts dran. Denn Hauptdarsteller Mark Wahlberg (46) soll weitere 1,5 Millionen Dollar an Extra-Gage eingestrichen haben.

Die Stars sind empört

Nur einen verschwinden geringen Bruchteil dessen bekam hingegen sein weiblicher Co-Star Michelle Williams (37). Der Schauspielerin soll nur weniger 1.000 Dollar ausgezahlt worden sein. Somit weniger als ein Prozent von Wahlbergs Gehalt - und das, obwohl beide Schauspieler vom gleichen Management vertreten werden. Die Künstler-Agentur 'William Morris Endeavor' (WME) wollte sich auf Anfrage von 'USA Today' dazu allerdings nicht äußern.

Eine Enthüllung, die die Debatte um Gleichberechtigung in Hollywood erneut befeuert. Viele Hollywood-Stars reagierten empört und kritisierten die ungleiche Bezahlung scharf. Schauspielerin Busy Philipps (38), die eng mit Michelle Williams befreundet ist, nannte die Bezahlung via Twitter "inakzeptabel" und "beschämend".

'Modern Family'-Star Jesse Tyler Ferguson (42) twitterte: "Michelle Williams ist im Moment eine der besten Schauspielerinnen. Es macht mich wütend, dass ihr Talent dermaßen unter Wert verkauft wird". Auch Schauspieler-Kollegin Amber Tamblyn (34) reagierte schockiert und schrieb auf Twitter: "Michelle Williams wurden ein Prozent dessen bezahlt, was ihr männlicher Co-Star bekam. Das ist völlig inakzeptabel."

Hastiger Nachdreh

Nachdem Kevin Spacey (58) in den Strudel des Hollywood-Sexskandals gezogen wurde, waren Teile Films hastig neu gedreht worden. Und Spacey, der in dem Streifen den Öl-Tycoon J. Paul Getty spielte, wurde durch Christopher Plummer (88) ersetzt, der für seine Leistung sogar für einen Golden Globe nominiert wurde und dafür auch bezahlt wurde. Auch die Film-Crew sei für den zusätzlichen Aufwand entlohnt worden. Die Gesamtkosten für sollen rund zehn Millionen Dollar betragen haben.

In den USA startet der Film am 25. Dezember in den Kinos. In Deutschland soll er ab 15. Februar 2018 zu sehen sein.

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