Hollywood Blog by Jessica Mazur

Michael Douglas macht sich große Sorgen um seine Kinder mit Catherine Zeta-Jones

Michael Douglas (Mitte) mit seinen beiden Kindern Dylan und Carys
Michael Douglas (Mitte) mit seinen beiden Kindern Dylan und Carys © deutsche presse agentur

Hollywood Blog von Claudia Oberst

Michael Douglas (74) sagt, dass Suchtprobleme bei seiner Familie in den Genen liegen. Er hat deshalb große Angst, dass Tochter Carys (15) und Sohn Dylan (18) auf die schiefe Bahn geraten könnten.

Michael Douglas: Eigentlich läuft alles super

Eigentlich hat Michael Douglas gerade allen Grund zur Freude: Er hat vor ein paar Tagen seinen wohlverdienten Stern auf dem Walk of Fame bekommen und spielt in der neuen Netflix-Serie "The Kominsky Method" die Hauptrolle. Trotzdem hängt scheinbar immer eine dunkle Wolke über dem Schauspieler.

Suchtprobleme liegen bei den Douglas' in der Familie

Der "Basic Instinct"-Darsteller macht sich große Sorgen um seine zwei Kinder mit Ehefrau Catherine Zeta-Jones (49). Dylan (18) und Carys (15) stecken mitten im besten Tennie-Alter. Da rebelleiert man gern mal gegen seine Eltern und fängt an, auf Partys zu gehen, zu trinken und zu rauchen.

Dass Eltern da beunruhigt sind, ist normal, bei Michael Douglas ist die Situation aber deutlich verschärft. Bei den Douglas' liegen Suchtprobleme nämlich sprichwörtlich in den Genen. Das verriet der dreifache Vater jetzt in einem Interview mit "The Mirror". "Ich habe mich mit Genetik befasst", so Michael Douglas. "Auf beiden Seiten meiner Familie kommen Suchtprobleme vor. Deshalb lasse ich das bei meinen jüngeren Kindern genau überwachen".

Sohn Cameron war heroinabhängig und sieben Jahre im Gefängnis

Cameron und Michael Douglas
Cameron und Michael Douglas bei einem Event im November 2018 © Getty Images

Das klingt krass, aber Michael Douglas will seinen jüngeren Kindern das Schicksal ihres Halbbruders Cameron (39) ersparen. Der war heroinabhängig und musste sieben Jahre wegen Drogendelikten ins Gefängnis. Und Cameron ist nicht der einzige Douglas, der der Sucht verfiel. Michael Douglas selbst machte 1991 einen Alkohol- und Drogenentzug. Sein Halbbruder Eric starb 2004 mit gerade mal 46 Jahren an einer Überdosis.

Er spricht mit Dylan und Carys über Sucht

Damit Carys und Dylan gar nicht erst in Versuchung kommen, den gleichen Weg wie ihr Vater, Halbbruder und Onkel einzuschlagen, spricht Michael Douglas viel mit ihnen über Drogen und Suchtgefahr. Vielleicht will er bei seine jüngeren Kids auch wieder gut machen, was er bei Cameron versäumt hat.

In einem Interivew vor ein paar Jahren gab der zweifache Oscar-Gewinner zu, dass Camerons Drogenprobleme auch damit zu tun hatten, dass er als Vater nicht genug Zeit für seinen Sohn hatte. "Ich war ein schlechter Vater, weil ich mich zu sehr darauf konzentriert habe, meine Karriere aufzubauen", so Michael Douglas.

In einer Sache dürfen Carys und Dylan gern ihrem Vater nacheifern

Zum Glück gibt es aber eine Sache, bei der Papa Michael absolut kein Problem damit hat, wenn seine Kids ihm nacheifern: Die Schauspielerei! Aktuell wollen alle seine drei Kinder als Schauspieler arbeiten, verriet er erst neulich. Das passende Hollywood-Gen hat er ihnen hoffentlich auch vererbt!

Jessica Mazur