#MeToo-Debatte: Nutzen Mia und Dylan Farrow die Bewegung gegen Woody Allen?

Woody Allen: Ich habe sie nicht missbraucht!
Woody Allen © Derrick Salters/WENN.com, Cover Media

Immer noch nicht

Woody Allens (82) Streit mit seiner Adoptivtochter Dylan Farrow (32) geht weiter.

Der Regisseur ('Midnight in Paris') erklärt seit Jahren, dass an den Vorwürfen von Dylan und ihrer Adoptivmutter Mia Farrow (72, 'Tod auf dem Nil') nichts dran sei, doch nun geht der Streit in eine neue Runde. Die Geschehnisse rund um Harvey Weinstein (65, 'Gangs of New York') und Co. scheinen bei den Farrows alte Wunden aufgerissen zu haben und so wird aktuell wieder das alte Spiel gespielt: Woody Allen hat Dylan als Kind missbraucht.

Am Donnerstag [18. Januar] erschien nun ein Interview von der Frau auf CBS, in dem sie unter Tränen die Story erneut erzählt.

Woody Allen kontert nun mit einem Statement, das 'CBS News' vorgelegt wurde. Darin heißt es erneut, dass er nichts Unrechtes getan habe und dass zahlreiche Untersuchungen genau das bestätigt hätten. Dylan sei von ihrer Mutter instruiert worden, die Behauptungen weiterhin aufrecht zu erhalten. "Dylans älterer Bruder hat erzählt, dass er genau das bei seiner Mutter beobachtet hat: Sie bläute Dylan ein, weiterhin ihren Vater als Sexmonster darzustellen", erklärt Woody Allen in seinem Statement. "Es scheint funktioniert zu haben und Dylan scheint sogar zu glauben, was ihre Mutter da erzählt."

Woody Allen wirft seiner Ex-Frau und seiner Tochter aber nicht nur vor, dass sie ihn in einem schlechten Licht dastehen lassen wollen, die beiden würden das wichtige MeToo-Movement für ihre Zwecke missbrauchen. Das letzte Wort in dieser Auseinandersetzung ist mit Sicherheit noch nicht gesprochen.

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