Met Gala 2019: Lady Gaga legt Wahnsinns-Striptease hin

Gleich vier Outfits auf einen Streich

Lady Gaga (33) weiß, wie man auf dem roten Teppich auffällt! Am Montagabend zeigte sie bei der Met Gala in New York gleich VIER Outfits. Von pinker XXL-Robe bis zum sündigen Dessous-Look in schwarz: ganz schön Gaga! Alle Looks gibt's im Video zu sehen.

Von XXL zu XXS auf dem roten Teppich

Ihr erstes Outfit, ein pompöses, pinkfarbenes Cape-Kleid, stammt von Designer Brandon Maxwell (34), mit dem die Sängerin eng befreundet ist. Die schwere Robe hatte eine über sieben Meter lange Schleppe. Eine passende übergroße Schleife in Pink schmückte ihr Haar und auch das Make-up hatte sie an die knallige Farbe des Kleids angepasst. Zusammen mit fünf Tänzern und Assistenten lief sie über den roten Teppich, dann schlüpfte sie mit Hilfe von Maxwell aus dem Cape-Kleid, und es kam ein schwarzes Korsett-Kleid zum Vorschein.

Die Performance war aber noch nicht zu Ende, Lady Gaga zeigte sich anschließend in einem pinken, enganliegenden Kleid, das bis zum Boden reichte. Dann ging das Ausziehen weiter, bis sie nur noch im dunklen Funkel-BH, Höschen, Netzstrumpfhose und hohen Plateau-Stiefeln auf den Treppen für die Fotografen posierte. Doch nicht nur Gagas Outfit sorgte für Furorore: Harry Styles zeigte sich in durchsichtiger Rüschenbluse und löste Diskussionen über seine Sexualität aus.

Im Video: Die 7 schrägsten Looks der MET Gala

Die 7 schrägsten Looks der MET Gala
01:39 Min Die 7 schrägsten Looks der MET Gala

Schirmherrin Anna Wintour ist begeistert von Gagas Transformation

Die Met Gala gilt als eines der exklusivsten gesellschaftlichen Ereignisse in New York. Ziel ist es, Spenden für das Museum zu sammeln. Eingeladen sind vor allem angesagte Schauspieler, Models, Designer und Musiker. Schirmherrin ist seit Jahren Anna Wintour (69), die Chefredakteurin der US-amerikanischen "Vogue". Auf die Frage, ob Lady Gagas Auftritt noch getoppt werden könnte, antwortete sie nur: "Just go home!" (zu deutsch: "Du kannst nach Hause gehen!"). 

In diesem Jahr stand die Veranstaltung unter dem Motto "Camp: Notes on Fashion". Der Ausdruck "Camp" bezieht sich laut einer Erklärung des Museums auf einen Essay von Susan Sontag aus dem Jahr 1964. Darin beschreibt die Schriftstellerin, dass "die Essenz von Camp die Liebe zum Unnatürlichen" sei, "von Künstlichkeit und Übertreibung". 

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