Meryl Streep: Es geht hier nicht um mich

Meryl Streep: Es geht hier nicht um mich
Meryl Streep © Apega/WENN.com, Cover Media

Angriff auf Trumps

Meryl Streep (68) findet, dass die Damen des Weißen Hauses zu wenig zum Missbrauchsskandal in Hollywood sagen.

Die Schauspielerin ('Mamma Mia') griff in einem Interview mit der 'New York Times' konkret die First Lady Melania Trump und die Präsidententochter Ivanka Trump an. Die beiden hätten schon viel zu lange geschwiegen. Im Prinzip hat Meryl Streep damit auch Recht, allerdings äußerte sie den Vorwurf in einem etwas ungünstigen Zusammenhang: "Ich möchte nicht mehr hören, dass ich geschwiegen habe. Ich möchte hören, dass Melania Trump geschwiegen hat. Ich will es von ihr hören. Sie weiß so viel wertvolles, das gesagt werden muss. Genau das gleiche gilt für Ivanka. Ich will, dass sie sich äußern!"

Meryl Streep war in den letzten Wochen stark in die Kritik geraten, da sie offenbar von Harvey Weinsteins Übergriffen wusste, aber nichts dagegen tat. Ihre Äußerungen im aktuellen 'New York Times' Interview wirken wie ein Ablenkungsmanöver, durch das man ihr Schweigen vergessen machen will. Doch Meryl Streep hat Recht. Donald Trump fiel in der Vergangenheit schon oft mit sexistischen Kommentaren auf - Stichwort 'P***y-Tape'. Von Ivanka und Melania kam dahingehend bisher nichts…

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