Melania und Donald Trump: Wie echt ist die Liebe des neuen First Couples?

Donald und Melania Trump: Wie echt ist ihre Liebe?
Wie echt ist die Liebe von Donald und Melania Trump? © Imago/ZUMA Press, SpotOn
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Distanz statt Küsschen

Seit dem 20. Januar ist es Realität: Donald Trump (70) ist offiziell der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. An seiner Seite zeigte sich während der ganzen Vereidigungsfeierlichkeiten seine Frau Melania (46). Sie schien sich dabei jedoch alles andere als wohl zu fühlen. Seit zwölf Jahren ist das Paar schon verheiratet - doch wie echt ist die Liebe des neuen First Couples wirklich?

Nicken statt Handkuss

Zugegeben: Im Vergleich zu Barack (55) und Michelle Obama (53) konnten die beiden eigentlich nur verlieren. Trotzdem machte der direkte Vergleich am Tag der Inauguration deutlich, wie distanziert die Beziehung zwischen Trump und dem slowenischen Ex-Model zu sein scheint. So etwa bei der offiziellen Verabschiedung der Obamas aus dem Weißen Haus: Als die beiden Frauen auf den Stufen des Capitols zu ihren Männern geführt wurden, gab es für Melanie lediglich ein kurzes Nicken, für Michelle dagegen einen zärtlichen Handkuss.

Und auch beim "Liberty Ball" in Washington war nur wenig Zuneigung zu sehen. Als der frischgebackene Präsident mit Melania zu Frank Sinatras "My Way" tanzte, wurde man das Gefühl nicht los, dass sie lieber ganz woanders wäre. Ihr Lächeln wirkte aufgesetzt und allein ihre Körperhaltung sprach Bände. Das lieblose Miteinander war kaum mitanzusehen. Während er sie beim Tanz zu sich hinzog, schien sich Melanie weit möglichst von ihm weg zu lehnen. Entspannte Zweisamkeit sieht anders aus...

Abwesenheit und Peinlichkeiten im Wahlkampf

Schon im Wahlkampf glänzte Melania meist durch Abwesenheit. Und wenn sie sich dann mal öffentlich präsentierte, war die Resonanz größtenteils negativ. Ihre seltenen Reden waren, wenn nicht abgekupfert von Michelle Obama, wenig bis gar nicht überzeugend. Vor allem die Verteidigung ihres Mannes nach dem Sexskandal schien schlicht einstudiert und reines Kalkül des Wahlkampfteams zu sein. Verharmlosende Aussagen wie "Das war Gerede von Jungs" und Schuldzuweisungen wie "Er wurde vom Moderator angestachelt, dreckige und schlimme Sachen zu sagen", wirkten alles andere als echt.

Hinzukommt, dass Trump die 46-Jährige immer wieder in unangenehme Situationen bringt - zuletzt nur wenige Stunden vor seinem Amtsantritt. Bei einem Auftritt vor Unterstützern überrumpelte er sie mit einer öffentlichen Rede. Auch hier war deutlich zu sehen, wie unwohl sie sich fühlte. Ob es nur der öffentliche Druck ist oder ob in der Ehe des Präsidentenpaares tatsächlich etwas nicht stimmt, bleibt fraglich.

Trump und seine Frauen

Kennengelernt haben sich der Immobilienmogul und das Model im September 1998 bei einer Party. Dass Trump eine Vorliebe für schöne Frauen hat, bewies er schon mit seinen früheren Ehen. Mit dem Model Ivana Trump (67) war er rund 14 Jahre verheiratet. Gemeinsam haben sie die drei Kinder Donald Jr. (39), Ivanka (35) und Eric (33). Die Ehe mit der Schauspielerin Marla Maples (53), seiner früheren Affäre, hielt anschließend sechs Jahre. Aus dieser Ehe stammt die 23-jährige Tochter Tiffany. Beide Ex-Frauen demonstrierten öffentlich Unterstützung und kamen zu Trumps Vereidigung. Ivana betonte sogar, dass er mit Sicherheit ein guter Präsident werde.

An Melanias Qualitäten als First Lady wird dagegen gezweifelt. Mitunter könne sie keine Reden halten, bemängelte etwa Trumps erste Frau in einem früheren Interview. Genau die wird Melania in naher Zukunft vermutlich auch vermeiden wollen. Da dürfte es ihr wahrscheinlich ganz gelegen kommen, dass sie bis zum Ende des Schuljahres mit dem gemeinsamen Sohn Barron (10) in New York wohnen bleiben wird...

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