Melania Trump soll ihren Ehevertrag nachverhandelt haben

Melania Trump soll ihren Ehevertrag nachverhandelt haben
Das Ex-Model Melania Trump ist seit 2016 die First Lady von den Vereinigten Staaten von Amerika. © Evan El-Amin / Shutterstock, SpotOn

Konnte Melania nach Donald Trumps Wahlsieg ihren ganz eigenen Sieg erringen?

In ihrer Amtszeit als First Lady hat sich Melania Trump (50) schon einige Fehltritte erlaubt. Jetzt wird behauptet, dass sie ihre Zeit seit Trumps Wahlsieg aber auch mit einem ganz eigenen Kampf verbracht haben soll. Denn laut Mary Jordan (59), Reporterin der Washington Post, soll Melania ihren Ehevertrag nachverhandelt haben.

Hat Melania Trump ihren Mann unter Druck gesetzt?

Anfang 2017 haben sich viele Beobachter gefragt, warum sich Melania Trump so viel Zeit damit lässt, ins Weiße Haus zu ziehen und stattdessen weiter in New York blieb. Ganze sechs Monate dauerte es, bis sie Donald Trump (74) nach dessen Wahl folgte. Nun veröffentlicht Mary Jordan eine Biografie über die First Lady, die nahelegt, Melania habe die Zeit genutzt, um ihren Ehevertrag nachzuverhandeln. Ihre Sprecherin, Stephanie Grisham (43), wies die Darstellung in einem Statement als "erfunden" zurück.

Offiziell begründete Melania ihren verspäteten Umzug nach Washington damit, dass das Schuljahr ihres Sohnes Barron (14) noch laufe und sie es nicht unterbrechen wolle. Die amerikanischen Nachrichten beschäftigten sich damals mit den zusätzlichen Kosten der Steuerzahler, die der Schutz der First Lady außerhalb Washingtons verursache. Außerdem wurde dem Ehepaar Trump durch die Aktion ein unterkühltes Verhältnis nachgesagt.

Die Autorin des Buches "The Art of Her Deal: The Untold Story of Melania Trump" hat laut eigenen Angaben über 100 Personen auf der ganzen Welt interviewt, von Schulfreunden der First Lady in Slowenien bis hin zu New Jerseys Gouverneur Chris Christie (57). Dabei zeichnet sie auf fast 300 Seiten das Leben von Melania Trump nach und kommt zu dem Schluss, sie sei ihrem Mann "ähnlicher als es vielleicht scheint", wie die "Washington Post" in einem Vorabbericht aus dem Buch zitiert.

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Fakten oder Fake News?

Ihren verlängerten Aufenthalt in New York Anfang 2017 habe Melania demnach dazu genutzt, ihren ursprünglichen Ehevertrag nachzuverhandeln. Dieser sei finanziell nicht besonders großzügig gewesen, vor allem sei es ihr darum gegangen, den Status ihres Sohnes Barron aufzubessern: Er sollte gleichgestellt sein mit Donald Trumps Kindern Donald Jr. (43), Ivanka (38) und Eric (36). Jordan behauptet in ihrem Buch unter Berufung auf Insider, Mitte 2018 habe Melania die Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen.

Indes verweist die Sprecherin von Melania, Stephanie Grisham, die Darstellung von Jordan ins Reich der Unwahrheiten. In einem Statement heißt es: "Ein weiteres Buch über Frau Trump mit Falschinformationen. Dieses Buch gehört ins Genre der Fiktion."

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