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Mehr Show als Story, aber einfach schön: „Die Eiskönigin 2“

„Die Eiskönigin 2“ - so ist der Film
01:19 Min „Die Eiskönigin 2“ - so ist der Film

Von Mireilla Zirpins

Kann die Fortsetzung auch nur im Ansatz mithalten mit dem Disney-Mega-Erfolg „Die Eiskönigin“ aus dem Jahr 2013? Und wird sie den hohen Erwartungen der Fans gerecht? Ja, sie ist ein würdiger Nachfolger. Warum, zeigen wir in unserem Video.

„Die Eiskönigin“: Platz 15 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten

„Ich lass los…!“ Millionen Menschen - und nicht nur Kinder! - sind textfest bei der Selbstbefreiungs-Hymne, die Eiskönigin Elsa in die verschneite Landschaft schmettert, und haben den Film seit seinem Start gleich mehrfach gesehen. So steht „Die Eiskönigin“ mit 1,27 Milliarden US-Dollar Einspiel momentan auf Platz 15 der finanziell erfolgreichsten Filme. Die Latte hing also ganz schön hoch für die Fortsetzung des Disney-Hits.

Zweites Trickfilmabenteuer von Anna und Elsa

Nun dürfen Titelheldin Elsa und ihre Schwester Anna ihr zweites Trickfilmabenteuer bestehen, und „Die Eiskönigin 2“ startet wieder mit einer Szene aus der Kindheit der Prinzessinnen. Aus der Zeit, als ihre Eltern noch nicht mit dem Schiff verschollen waren: Mit großen Kulleraugen lauschen die Schwestern gebannt der Erzählung ihres Papas über einen verzauberten Wald, den er als Kind mit seinem Vater besuchte. Doch nach einem schicksalhaften Ereignis ist der verträumte Forst von einem magischen Nebel umschlossen. Die Story hat die Mädchen so bewegt, dass Elsa auch als junge Frau noch daran denkt.

Und just in dem Moment, als an einem schönen Herbsttag Christoph es wieder und wieder verpatzt, seiner Anna einen Heiratsantrag zu machen, hört Elsa geheimnisvolle Gesänge. Sie ist sich sicher, dass sie aus genau diesem Zauberwald kommen.

Gleich eine ganze Reihe imposanter Songs versuchen uns direkt zu Beginn, in ihren Bann zu ziehen. Und die Mischung aus eingängigen Musiknummern und verbesserter Tricktechnik wirkt. Man hat schnell angeknüpft und fühlt sich wieder mittendrin in Arendelle, selbst musikalisch. Auch wenn sich auf den ersten Blick kein zweiter Megaohrwurm vom Format eines „Let It Go“ aufdrängt. Nach eindreiviertel Stunden gibt’s ein Happy End, und da hat man das kitschige Ross aus Eis, auf dem Elsa übers Wasser reitet, schon fast verziehen.