Mehr als nur Bond-Sidekick: Naomie Harris in Moneypenny-Spin-Off?

Mehr als nur Bond-Sidekick: Naomie Harris in Moneypenny-Spin-Off?
Naomie Harris will Moneypenny allein auf der Leinwand sehen © WENN/Avalon, WENN

Naomie Harris wünscht sich einen Stand-Alone-Film mit ihrer James Bond-Figur Miss Moneypenny. Sie hat die Bond-Chefin Barbara Broccoli bereits darauf gedrängt.

Naomie Harris (43) spielte in den vergangenen zwei James Bond-Filmen die Rolle der Miss Moneypenny. Auch im kommenden Streifen wird die Schauspielerin ('Fluch der Karibik') wieder als die Sekretärin von M, dem Vorgesetzten Bonds und Leiter des britischen Geheimdienstes, zu sehen sein. Trotzdem findet sie, dass Moneypenny, die in verschiedenen Film- und Romanversionen auch den Vornamen Eve oder Jane trägt, wichtig und interessant genug ist, um einen eigenen Film zu bekommen.

Bisher nur Sidekick

Noch ist Miss Moneypenny nur eine sympathische Nebenrolle, die von Naomie in 'James Bond 007: Skyfall' und 'James Bond 007: Spectre' gespielt wurde. Auch im neuen Film des Franchises, 'Keine Zeit zu sterben', für den die Dreharbeiten im letzten Monat auf Matera, Italien, abgeschlossen wurden und der im April 2020 in die Kinos kommen soll, verkörpert sie die Rolle. Unterschwellig ist immer eine flirtende Atmosphäre zwischen Bond und Moneypenny angedeutet worden, ein richtiges Bond-Girl war sie aber nie, weil die Beziehung zwischen den beiden stets professionell bleib.

Naomie Harris will eigenen Film

Der Regisseur Barry Jenkins, mit dem Harris bereits an 'Moonlight' zusammenarbeitete, wäre sofort an Bord und würde den Film gerne übernehmen. Wie die Darstellerin nun verriet, hat sie bei Bond-Produzentin Barbara Broccoli bereits nachgefragt, doch offenbar bedarf es dort noch etwas Überredungskunst. "Ich bin total dafür", erklärte sie nun bei 'Good Morning America'. "Ich habe mich mit Barbara Broccoli, unserer Produzentin, schon zusammengesetzt und ihr gesagt, dass ich das gerne machen würde, aber sie schien noch nicht so begeistert. Vielleicht in der Zukunft mal, aber zumindest ist das Thema jetzt angesprochen worden."

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