Meghan Trainor offenbart Grund für Panikattacke im Live-TV 2017

Meghan Trainor: Panikattacke im Live-TV
Meghan Trainor gesteht, wie sehr sie wirklich litt © Nils Jorgensen/Cover Images, WENN

Der Druck wurde einfach zu viel für Meghan Trainor. Ausgerechnet bei Live-Dreharbeiten bekam sie eine Panikattacke.

Von außen scheint das Leben von Meghan Trainor (26) ein wahrer Traum zu sein: Sie ist eine der erfolgreichsten jungen Sängerinnen der Welt und ist außerdem glücklich mit Daryl Sabara (27) verheiratet. Was niemand ahnte: Insgeheim litt die Musikerin ('All About That Bass') lange Zeit unter schweren Ängsten. Das ging sogar so weit, dass sie bei der Live-Verkündung der Grammy-Nominierungen 2017 eine Panikattacke erlitt.

Es wurde einfach alles zu viel

"Ich hatte gewissermaßen einen mentalen Zusammenbruch und eine Panikattacke im Live-Fernsehen", gestand die Sängerin im Interview mit 'Apple Music'. "Ich zitterte und dachte 'Bitte brich jetzt nicht im Fernsehen zusammen. Wir sind live!'" Unmittelbar nach ihrer Ansage sei Meghan in Tränen ausgebrochen und zusammengeklappt. "Ich konnte nicht atmen", enthüllte sie. "Sie brachten mich weg. Ich hätte noch mehr Arbeit machen sollen, aber sie sagten 'Wir sind fertig. Das ist genug.'"

Eine bittere Lektion für Meghan Trainor

Rückblickend weiß die Musikerin, dass zu viel Druck von außen der Grund für ihren Zusammenbruch war. "Ich hatte einen Grammy, ich hatte, wovon Leute jahrelang träumen. Ich hatte alles, was ich je wollte, und sie drohten, es mir wegzunehmen", erklärte Meghan. Lange habe sie die Warnsignale ihres Körpers nicht deuten können. "Mein Verstand sagte 'Nein, ich mache weiter, ich mache weiter'. Und mein Körper meinte 'Und tschüss'", deckte sie auf. Es sei eine schreckliche Zeit gewesen. Der Besuch beim Psychologen habe sie schließlich wieder auf den richtigen Weg geleitet. "Er gab mir zwei Medikamente, die ich jeden einzelnen Tag nehme und es hat mein Leben gerettet", zeigte sich die Amerikanerin dankbar. Zukünftig weiß Meghan Trainor nun hoffentlich, wie sie besser auf sich aufpassen kann.

© Cover Media