Matthias Schweighöfer & Til Schweiger in "Hot Dog": Den Film-Spaß gibt's jetzt für zu Hause

Matthias Schweighöfer (m.) in "Hot Dog".
Matthias Schweighöfer (m.) in "Hot Dog" © Warner Bros. Entertainment GmbH

Ein ungleiches Duo

Von Cedric Schmidt

Matthias Schweighöfer und Til Schweiger tun sich erneut zusammen und spielen in der Buddy-Action-Komödie "Hot Dog" ein ungleiches Duo. Den Spaß kann man sich jetzt auch für zu Hause holen.

Wo ist die Präsidententochter?

Luke Steiner (Til Schweiger) ist ein harter Hund. Sein Job: Polizist bei der Spezialeinheit GSG 10. Wie hart er ist, wird schon klar, wenn er nach zehn Minuten in bester Rambo-Manier eine Geiselnahme beendet, dabei aber Schäden in Millionenhöhe verursacht. Die Folge: Strafdienst, als Wache im Schloß Bellevue. Ihm zur Seite gestellt wird der pedantische, aber auch hoch-intelligente Theo (Matthias Schweighöfer). Als Pärchen wider Willen kracht es auf Anhieb zwischen den beiden. Als dann jedoch die Tochter des moldawischen Präsidenten (Lisa Tomaschewsky) entführt und das Versagen den beiden Polizisten angelastet wird, raufen sie sich zusammen und versuchen die Entführte mit Hilfe von Computer-Nerd Nicki Kasulke (Anne Schäfer) zu retten.

Torsten Künstler führt Regie

Til Schweiger ("Honig im Kopf") und Matthias Schweighöfer ("Der geilste Tag") gönnen sich mit "Hot Dog" bereits die sechste Zusammenarbeit. Auf dem Regiestuhl sitzt zwar ein Debütant, dieser ist jedoch kein Unbekannter: Torsten Künstler. Er ist der Co-Regisseur von Schweiger- und Schweighöfer-Hits wie "Kokowääh 2" oder "Der Nanny". Und das merkt man dem Film auch deutlich an. Das Bild hat das typische Look and Feel, welches die anderen Werke auszeichnete. Daher ist es schwer eine eigenständige Handschrift erkennen zu können. Aber will das der Film überhaupt?

Kein Tiefgang, viele Klischees

Auf der Heimkinoversion gibt es einen Blick hinter die Kulissen von "Hot Dog".
Ein Blick hinter die Kulissen von "Hot Dog" gibt's auf der Heimkinoversion. © Warner Bros. Entertainment GmbH

Man muss sich im Klaren darüber sein, dass das Quartett Schweiger, Schweighöfer, Künstler und Tripper Clancy (schrieb das Drehbuch), keinen Film für die Ewigkeit produzieren wollten. "Hot Dog" ist ein Film, der vor allem von seiner Situationskomik, den Klischees und zwei der derzeit erfolgreichen deutschen Schauspieler lebt. Da bleibt der Tiefgang natürlich auf der Strecke. Wenn man sich aber auf diesen Film einlässt, dann erhält man kurzweilige Unterhaltung, die sich selbst nicht so ernst nimmt und einfach Spaß macht. Dass der Humor dabei ab und zu auch über die (Fäkal-)Strenge schlägt - geschenkt! Wer die anderen Filme der Schauspieler mag, kann auch bei "Hot Dog" beherzt zugreifen - erst recht, wenn man sich noch den ein oder anderen Blick hinter die Kulissen verschaffen möchte.

Spaß an Schweiger-Scheighöfer = Spaß an "Hot Dog"

Die sechste Schweiger-Schweighöfer-Zusammenarbeit ist kein Film für die Ewigkeit, aber solide Unterhaltung für gemeinsame Filmabende. Einzig der manchmal zu derbe Fäkalhumor und die fast schon unverschämt auffällige Produktwerbung sind Mankos dieses Films, den man sich jetzt für die heimische Sammlung auf DVD, Blu-ray und Digital-Download zulegen kann.

Für Fans von "Vier gegen die Bank", "Der Nanny" und "Rubbeldiekatz".