Mark Hoppus: „Blink 182“-Bassist spricht über seine Chemotherapie

ARCHIV - 24.06.2017, Niedersachsen, Scheeßel: Der Bassist und Sänger der Band «Blink-182», Mark Hoppus, tritt beim Musikfestival Hurricane auf. Hoppus ist nach eigenen Angaben an Krebs erkrankt.
Blink 182-Sänger Mark Hoppus spricht über seine Chemotherapie. © dpa, Sebastian Gollnow, scg jhe

„Blink 182"-Bassist spricht über seine Chemotherapie

Es war eine schlimme Diagnose für den Bassisten der Band „Blink 182“: Musiker Mark Hoppus (49) ist an Krebs erkrankt. Nun gibt er seinen Fans ein Update zu den beschwerlichen letzten drei Monaten.

Mark Hoppus: „Fühlte mich zeitweise wie ein vergifteter Zombie"

Während eines Streams auf dem Gaming-Portal „Twitch“ erzählte das Mitglied der Kultband, wie es ihm aktuell geht. Das berichtet das Newsportal „Just Jared“. Mark ließ die Fans wissen: „Wie es mir heute geht? Besser als gestern. Gestern war höllisch. Ich wachte heute auf und fühlte mich besser, machte einen Spaziergang. Ich habe mich nicht gefühlt, als müsste ich mich heute übergeben. Das sehe ich als einen Sieg an.“ Wovon Mark redet: seine Chemotherapie. Dieser unterzieht er sich seit nunmehr drei Monaten.

Blink 182: Matt Skiba, Travis Barker und Mark Hoppus
Blink 182: Matt Skiba, Travis Barker und Mark Hoppus © imago/UPI Photo, imago stock&people

Der Blink-Bassist geht durch eine harte Zeit

Dabei lässt das Musiktalent aber auch durchscheinen, dass er eine verdammt schwere Zeit hinter sich hat und immer noch durchlebt: „Heute fühlte ich mich nicht nur wie ein vergifteter und elektrifizierter Zombie, der sich gegen einen elektrischen Zaun lehnt, so wie bei den letzten Behandlungen der Chemotherapie.“

An guten Tagen kann Mark laut eigenen Aussagen Dinge unternehmen, doch an anderen ist daran gar nicht zu denken: „Ich wollte gestern Abend zu den Dodgers gehen, aber ich konnte nicht. Ich will mit Freunden abhängen und in ein Restaurant gehen, aber ich kann nicht. Meine Anzahl an weißen Blutkörperchen ist viel zu gering. Also sitze ich erstmal fest und versuche, dass es mir besser geht. Das ist okay, ich nehme das hin.“

In der schlimmen Zeit ist Mark zum Glück nicht allein. So sicherte ihm etwa Bandkollege Travis Barker (45) Liebe und Unterstützung zu. (nos)