Mark Hamill: Facebook kann mich mal

Mark Hamill: Facebook kann mich mal
Mark Hamill macht kurzen Prozess und meldet sich ab © Faye's Vision/Cover Images, WENN

Schauspieler Mark Hamill hat Facebook verlassen. Er wird seine Fans nicht länger auf der Plattform bespaßen, aus ethischen und moralischen Gründen.

Mark Hamill (68) ist ein lautstarker Kritiker des aktuellen US-Präsidenten Donald Trump (73). Der soll seinen Wahlkampf unter anderem durch unlautere Werbung auf Facebook gewonnen haben, indem Bots und rechte Organisationen Fake News verbreitet haben sollen.

Mark Hamill sah keinen anderen Ausweg

Vor kurzem wurde publik, dass Facebook politische Werbung nicht auf Wahrheitsgehalt überprüft, bevor sie freigeschaltet wird. Das stößt Mark Hamill so sauer auf, dass er kurzen Prozess gemacht und seinen Account auf der Social-Media-Plattform gelöscht hat. Dafür ist er noch auf Twitter, und genau dort wies er nun auch Mark Zuckerberg zurecht für dessen Verhalten, das Mark als unverantwortlich ansieht: "So enttäuscht, dass #MarkZuckerberg Profit wichtiger ist als Wahrheit. Deswegen habe ich meinen Facebook-Account gelöscht. Ich weiß, dass das im Gesamtkontext nicht wichtig ist, aber ich werde nachts besser schlafen können. #PatriotismOverProfits."

Facebook hält sich raus

Mark Hamill verwies zusätzlich auf einen Artikel aus der 'New York Times', die darauf aufmerksam gemacht hatte, das politische Werbung von Facebook nicht überprüft wird. Rob Leathern, der bei Facebook für Produkt-Management zuständig ist, hat die Entscheidung in einem Statement verteidigt, indem er erklärte, er glaube nicht, dass private Unternehmen Entscheidungen über politische Werbung treffen sollten.

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