Marion Cotillard fand die Liebesszene mit Brad Pitt "etwas merkwürdig"

"Allied - Vertraute Fremde"

Sollte Marion Cotillard tatsächlich der Grund für das Ende der Beziehung von Brad Pitt und Angelina Jolie sein, so kann es die 41-jährige Französin sehr gut verstecken dieser Tage. 

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Bei einem Pressetermin für ihren neuen Film "Allied - Vertraute Fremde", der seit Donnerstag in den deutschen Kinos läuft, sprach die Schauspielerin sogar offen über die Liebesszene mit Pitt. Im Interview mit spot on news gestand Cotillard, dass diese romantische Szene mit einem der begehrtesten Männer der Welt überhaupt "etwas merkwürdig war, weil jeder Moment so eingespielt ist".

In dem neuen Robert Zemeckis-Streifen spielt Cotillard Marianne, ein Mitglied des französischen Widerstands im Zweiten Weltkrieg. Zusammen mit Max (Pitt) soll sie im von Nazis besetzten Casablanca eine Undercover-Aktion planen. Max und Marianne posieren als Ehepaar. Nach erfolgreicher Mission verlieben sich die beiden ineinander und ziehen sich nach England zurück. Doch eines Tages erscheint ein ehemaliger Vorgesetzter von Max und beschuldigt seine Ehefrau, als Doppelspionin fungiert zu haben.

"Ich wusste nicht, das Brad Pitt die Hauptrolle spielt"

Für Cotillard lag genau in dieser komplizierten Verflechtung die Herausforderung, die sie gesucht hat. "Für mich ist dieser Film eine echte Liebesgeschichte. Als ich das Manuskript das erste Mal vor vier Jahren las, wusste ich nicht, dass Brad Pitt die männliche Hauptrolle übernehmen würde", erklärte Cotillard, die mit dem französischen Schauspieler Guillaume Canet (43, "Kleine wahre Lügen") liiert ist.

Die einzig wirklich unangenehme Aufgabe für die 41-Jährige in Vorbereitung auf diese Rolle war das Training an einer Waffe. "Ich hasse jegliche Art von Schusswaffe, aber ich musste vor der Kamera als Attentäterin sehr natürlich mit einer Kanone in der Hand wirken. Und ich habe schnell feststellen müssen, dass ich ganz gut mit Waffen umgehen kann", so die Schauspielerin weiter.

Die Kleidung spielt eine wichtige Rolle

Wesentlich besser fand sie die Auswahl der Kostüme. "Ich wollte nie eine Prinzessin sein, als ich ein Kind war", verriet sie. "Aber ich liebte Schauspielerinnen wie Greta Garbo, weil sie auf der Leinwand so toll angezogen waren. Und wir wollten das ein bisschen in diesem Film kopieren. Ich finde, dass meine Figur ihre Stärke auch durch die Kleidung, die sie trägt, ausdrückt."

Noch einmal auf die Liebesszene im Auto angesprochen, warf Cotillard ein, dass "das auch mit einem Brad Pitt eine echte Herausforderung ist. Du denkst ständig darüber nach. Was passiert jetzt. Bin ich in der nächsten Szene oben oder unten." Trotzdem hat es offenbar Spaß gemacht: "Wir haben viel gekichert, weil es einfach sehr komisch war", gab die Französin zu.

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