Verleihung des "Ernst Lubitsch"-Preis

Mario Adorf: Seltener Auftritt mit seinem Enkel Julius

Mario Adorf: Seltener Auftritt mit Enkel Julius
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Mario Adorf: Seltener Auftritt mit Enkel Julius

Mario Adorf zeigt seinen Enkel bei Preisverleihung

Am Dienstagabend (28. September) wurde in Berlin der „Ernst Lubitsch“-Preis verliehen. Diesjähriger Preisträger ist Regisseur Simon Verhoeven (49), der für den Film „Nightlife" ausgezeichnet wurde. Zu der Verleihung in der Astor-Filmlounge am Kurfürstendamm kamen einige prominente Gäste wie Simons Eltern Senta Berger (80) und Michael Verhoeven (83) sowie Schauspiel-Legende Mario Adorf. Der 91-Jährige zeigte sich erstmals bei einem Event in Begleitung seines Enkels Julian, der ein Praktikum bei der Filmproduktion gemacht hat. Den seltenen gemeinsamen Auftritt der beiden Adorf-Männer gibt es im Video.

„Ich bin gerührt, geehrt und dankbar!"

Der „Ernst Lubitsch“-Preis für die beste komödiantische Leistung im deutschen Film wird jährlich vom Club der Filmjournalisten Berlin e.V. verliehen. Er erinnert an den Regisseur Ernst Lubitsch (1892-1947) und wurde auf Anregung Billy Wilders erstmals im Jahr 1958 vergeben. Zu den Preisträgern zählten bereits Dieter Hallervorden, Henry Hübchen und Fritzi Haberlandt.

„Für mich zählt der Ernst Lubitsch Preis zu den schönsten Preisen, die ein Regisseur und Autor überhaupt erhalten kann. Ich bin gerührt, geehrt und dankbar. Ernst Lubitsch und Billy Wilder sind Götter und ich bin freilich nur ein Mensch, aber der Preis soll mir Ansporn sein, weiter zu versuchen, auf charmante und kluge Art zu unterhalten, zu berühren, zu erfreuen. Gerade in dieser deprimierenden Zeit scheint mir dies unendlich wichtig“, so der diesjährige Gewinner Simon Verhoeven. (tma)