Maite Kelly: Das Helene-Fischer-Bashing geht zu weit

Maite Kelly: Das Helene-Fischer-Bashing geht zu weit
Maite Kelly will nicht länger schweigen und verteidigt Helene Fischer © WENN.com, WENN

Sängerin Maite Kelly hat Helene Fischer in Schutz genommen, nachdem diese nicht die besten Quoten des Abends hatte einfahren können.

Maite Kelly (39) weiß, das mit viel Ruhm auch viel Verantwortung einhergeht. Wer bekannt ist, wird immer gerne zur Zielscheibe von Hohn und Spott. Dass ihrer Kollegin Helene Fischer (35) das nun geschieht, geht für Maite eindeutig zu weit.

Es macht Maite Kelly traurig

Doch was war der Stein des Anstoßes? Am Samstag (24. August) wurden als Fernseh-Special Auszüge aus Helenes letzter Stadion-Tour gezeigt. Die Quoten waren sensationell, denn die Sendung erreichte einen Marktanteil von sage und schreibe 13,3 Prozent.

Das ist sehr viel – aber nicht so viel wie Jörg Pilawas Ratsendung 'Ich weiß alles!', die sogar 18,2 Prozent Marktanteil einfuhr. Schnell hieß es, Helene Fischer habe eine Quoten-Niederlage erlitten.

Dass das absoluter Unsinn ist, weiß auch Maite Kelly, die ihren Zorn über eine derartige Berichterstattung nicht zurückhalten konnte und nun auf Instagram wettert: "Ich möchte mal etwas Dampf ablassen. Die letzten Tage habe ich oft an Helene Fischer gedacht, an meine liebe Kollegin und Freundin. Selten habe ich eine deutsche Künstlerin kennengelernt, die sich so bodenständig und demütig ihrem Publikum hingibt. Es macht mich etwas wütend und traurig zugleich, zu sehen, wie viele sich an einem sogenannten Misserfolg freuen oder wie eine tolle Leistung dazu einfach gemacht wird."

Seid doch mal dankbar!

Man dürfe, so die Sängerin in ihrem Post weiter, Äpfel nicht mit Birnen vergleichen, denn ein übertragenes Live-Konzert sei etwas ganz anderes als eine etablierte Fernsehshow. Die Maßstäbe, die nun an Helene Fischer gesetzt werden, seien schlicht zu hoch – und undankbar, so Maite weiter:

"Hier muss ich mal was sagen… Wo bleiben Dankbarkeit und Respekt einer Künstlerin gegenüber, die zeigt, dass wir in Deutschland nicht nur guten Fußball spielen oder hervorragende Autos bauen? Solche Aussagen hat eine Künstlerin von diesem Format weder menschlich noch als Profi verdient (…) Zur besten Sendezeit mit einem Konzertmitschnitt in diesem Handy- und Internet-Zeitalter so viele Menschen anzuziehen und zu halten, ist ein großartiger Erfolg!"