"Ich erinnere mich noch, dass ich weinte"

Märtha Louise gesteht Mutter-Zweifel: Ihre Tochter ließ sie fast zusammenbrechen

Prinzessin Märtha Louise
Prinzessin Märtha Louise hat jetzt ganz offen über ihre Zweifel als Mama gesprochen

Es passiert nicht so oft, dass royale Häupter öffentlich über Zweifel sprechen, die sie in der Erziehung ihrer Kinder erlebt haben. Aber dann ist Prinzessin Märtha Louise (51) auch anders als andere Adelige. Erst vor drei Wochen hat die norwegische Prinzessin alle offiziellen Aufgaben niedergelegt. In einem Interview verrät sie nun aber, dass ihre Tochter Leah Isadora Behn (17) sie vor gut zwölf Jahren an den Rand eines Zusammenbruchs gebracht hat.

Auch eine Prinzessin kann an sich zweifeln

Leah Isadora Behn mit ihrer Mutter Prinzessin Märtha Louise in Paris.
Leah Isadora Behn mit ihrer Mutter Prinzessin Märtha Louise in Paris. © Instagram/ iam_marthalouise

Das Band, das Mutter und Tochter heute verbindet, ist stark. Das hat sich nicht zuletzt erst am vergangenen Wochenende gezeigt, als Märtha Louise ihre Tochter Leah nach Paris zum glamourösen Event „Le Bal des Débutantes“ begleitet hat. Der exklusive Debütantinnen-Ball stellt die Aufnahme der 17-Jährigen in die internationale High Society dar.

Doch als die junge Frau gerade einmal fünf Jahre alt war, hat sie das Leben ihrer Mutter ordentlich auf den Kopf gestellt, wie die Prinzessin jetzt in einem Interview mit dem größten norwegischen Frauen-Magazin „KK“ verraten hat. „Ich erinnere mich noch, dass ich weinte und einen Zusammenbruch hatte", gibt die 51-Jährige dort unumwunden zu.

Im Video: Leah spricht offen über den Tod ihres Vaters

Tochter Leah spricht offen über den Tod ihres Vaters
03:06 Min

Tochter Leah spricht offen über den Tod ihres Vaters

Märtha Louise erlebte "Krise als Mutter"

Denn Leah ging schon als kleines Mädchen zielstrebig ihrer Leidenschaft nach: der für Mode und Fashion im Allgemeinen. Damit hat sie ihre Mutter quasi an den Rande der Verzweiflung getrieben, wie die nun ehrlich zugibt und das sogar als wahrhafte Mama-Krise bezeichnet hat: „Denn ich wusste nicht, wie ich mich gegenüber einem Kind verhalten sollte, das so mit Mode und Kleidung beschäftigt war."

Sie hatte Sorge, dass sie ihrer Tochter als Teenager nicht helfen könnte, wo sie doch als kleines Mädchen so vernarrt in Kleidung war. Glücklicherweise entwickelte sich ihre Leah aber zu einer selbstständigen Teenagerin „und braucht meinen Rat nicht“. Leah ist in ihrem Heimatland Norwegen mittlerweile ein großer Social-Media-Star, gewann als Fashion-Bloggerin dieses Jahr sogar einen Award. Sie hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht – und Mama und Tochter sind sich näher denn je. (vne)

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