Louis Tomlinson ist trotz Schicksalsschlägen ein Optimist geblieben

Trotz Tragödien: Für Louis Tomlinson ist das Glas immer halb voll
Louis Tomlinson bleibt Optimist © Mario Mitsis/WENN.com, WENN

Sänger Louis Tomlinson hat in seinem noch jungen Leben schon viel durchgemacht. Die Tragödien haben ihn aber auch stärker gemacht.

Louis Tomlinson (27) verlor im Dezember 2016 seine Mutter an Leukämie. Vor einigen Monaten starb schließlich seine Schwester Felicitée an einer Überdosis Drogen.

Diese schweren Schicksalsschläge haben natürlich ihre Spuren bei Louis hinterlassen, der sich nun erstmals offen darüber äußert.

Es musste raus

Im Gespräch mit dem 'Guardian' erinnerte sich Louis Tomlinson daran, wie sich seine Einstellung zur Musik nach dem tragischen Tod seiner Mutter verändert habe:

"Nachdem ich meine Mutter verloren hatte, fühlte sich jeder Song, den ich geschrieben habe, für mich bedeutungslos an. Ich hatte das Gefühl, dass ich mich als Songwriter nicht weiterentwickeln würde, bis ich nicht einen Song wie 'Two of Us' geschrieben habe." 'Two of Us' sollte Louis' persönlichstes Werk werden, das Fans weltweit berührte und mit der er seiner geliebten Mama Tribut zollte.

"Es war wie der Song, den ich immer hatte schreiben wollen", so Louis. "Ich habe etwas von mir selbst in den Text gepackt. Es war ein wichtiger Moment für mich in meiner Trauer und für meinen kreativen Prozess, weil es sich wie etwas angefühlt hat, das ständig über mir schwebte."

Louis Tomlinson gibt die Hoffnung nie auf

Der Tod sowohl seiner Mutter als auch seiner Schwester hätten ihn nicht nur als Mensch, sondern auch als Musiker stark beeinflusst:

"Es klingt dumm, aber diese dunkle Zeit, die ich durchgemacht habe, hat mir in jedem anderen Bereich meines Lebens Kraft gegeben. Das war der dunkelste Sch**ß, den ich je durchmachen musste. Das lässt alles andere so aussehen, wie es wirklich ist, denke ich … nicht einfacher oder weniger wichtig, aber anders."

Und was hat Louis Tomlinson dadurch über sich selbst gelernt? Eine ganze Menge, wie er zugibt: "Ich weiß nicht, ob es von meiner Herkunft herrührt oder vom Einfluss meiner Mutter, aber ich habe einfach den Luxus, das Glas immer als halbvoll zu sehen, egal, was passiert."

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