Linda Evangelista will sich nicht mehr verstecken: Beauty-Eingriff entstellte sie "brutal"

Linda Evangelista: "Wurde brutal entstellt"
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Linda Evangelista: "Wurde brutal entstellt"

Fünf Jahre hat man Linda Evangelista nicht mehr gesehen

Linda Evangelista (56) zählt zu den erfolgreichsten Topmodels der 90er Jahre – arbeitete für große Marken wie L´Oreal und Prada und war für ihre extreme Wandelbarkeit bekannt. Doch mittlerweile ist es sehr still um sie geworden. Um genau zu sein, wurde sie seit fünf Jahren nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen. Nun verrät sie den traurigen Grund für ihren Rückzug. Nach einem Beauty-Eingriff sei sie „dauerhaft deformiert“.

Die letzten Bilder des einstigen Supermodels entstanden 2016

Mit einem ehrlichen Post auf ihrer Instagram-Seite meldet sich Linda jetzt zu Wort. „Für meine Follower, die sich gefragt haben, warum ich nicht gearbeitet habe, während die Karrieren meiner Kolleginnen florierten, ist der Grund, dass ich durch das CoolSculpting-Verfahren von Zeltiq brutal entstellt wurde“, lüftet die heute 56-Jährige nach fünf Jahren endlich ihr ganz privates Geheimnis. Mit der CoolSculpting-Methode wird Patienten mittels Kälte Fettansammlungen entfernt – doch bei Linda habe es genau das Gegenteil bewirkt: „Es hat meine Fettzellen vergrößert, nicht verkleinert, und mich dauerhaft deformiert, selbst nachdem ich mich zwei schmerzhaften, erfolglosen Korrekturoperationen unterzogen hatte. Ich wurde, wie die Medien es beschrieben haben, 'unkenntlich' gemacht.“

Tatsächlich zeigen Paparazzi-Schnappschüsse von 2016, auf denen sie kaum wiederzuerkennen ist, Linda mit einem aufgequollenen Gesicht – wohl das Ergebnis ihrer missglückten Beauty-Behandlung.

Tiefe Depressionen

„Ich habe eine paradoxe adipöse Hyperplasie (PAH) entwickelt, ein Risiko, über das ich vor den Eingriffen nicht aufgeklärt wurde. PAH hat nicht nur meine Lebensgrundlage zerstört, sondern mich auch in einen Kreislauf aus tiefen Depressionen, tiefer Traurigkeit und abgrundtiefem Selbsthass gestürzt. In diesem Prozess bin ich zu einer Einsiedlerin geworden“, hält Linda weiter fest. Bei dieser mittlerweile bekannten Nebenwirkung handelt es sich um eine deutliche Zunahme des Gewebevolumens innerhalb des Behandlungsareals.

Trotz allem möchte sie jetzt den Schritt nach vorne wagen und sich nicht länger verstecken: „Ich habe es so satt, so zu leben. Ich möchte erhobenen Hauptes aus der Tür gehen, obwohl ich nicht mehr wie ich selbst aussehe.“ (dga)