Lily Allen: Mein Label hat nichts gegen sexuellen Übergriff getan

Lily Allen: Mein Label hat nichts gegen sexuellen Übergriff getan
Lily Allen ist sauer auf ihre Plattenfirma © WENN.com, WENN

Sängerin Lily Allen macht ihrem Musiklabel schwere Vorwürfe. Das hätte nicht gehandelt, als sie eine wichtige Person im Business des sexuellen Übergriffs beschuldigt habe.

Lily Allen (34) hat ihren Mund immer für das aufgemacht, was ihr wichtig ist. Zum Stillschweigen hat sich die Britin nie bringen lassen. Das bleibt auch so. In einer neuen Folge des 'The Next Episode'-Podcasts wendete sie sich nun öffentlich gegen ihr Label Warner Records.

Lily Allen hatte den Vorfall angesprochen

Im vergangenen Jahr habe sie den Bossen des Unternehmens von einem sexuellen Übergriff erzählt, dessen Opfer Lily 2016 während eines beruflichen Trips auf die Bahamas geworden sei. Der Vorfall wird in ihrer Autobiografie 'My Thoughts Exactly' geschildert, die in Großbritannien im September des vergangenen Jahres veröffentlicht wurde. Ein wichtiger Mann im Musikbusiness habe sich vollständig entkleidet und sich neben sie auf ein Bett gelegt, nachdem er sie ermutigt hatte, auf seinem Zimmer zu bleiben. Der Mann habe sie nicht nur auf ihr Hinterteil gehauen, Lily habe auch spüren können, wie er versuchte, Sex mit ihr zu haben.

Warner dementiert

Die Musikerin habe mit Max Lousada gesprochen, einem Geschäftsführer von Warner Records, der jedoch nichts gegen den Mann unternommen habe, der Lily belästigt haben soll. Zudem habe die BBC in einem entsprechenden Artikel berichtet, dass der vermeintliche Angreifer weiterhin für Warner Records arbeite. Lily sei nun mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit gegangen, um andere junge Frauen vor dem Mann zu schützen. Warner Records dementierte in einem Statement Lilys Vorwurf, nichts unternommen zu haben, nachdem sich ihre Klientin beschwert hatte. Man nehme Vorwürfe der sexuellen Belästigung sehr ernst und habe diese untersucht.

© Cover Media