Lily Allen gerät mit Richard Ashcroft aneinander

Lily Allen gerät mit Richard Ashcroft aneinander
Lily Allen © BANG Showbiz

Lily Allen streitet mit Richard Ashcroft darüber, ob Musiker politische Statements machen sollen oder nicht.

Letzten Monat sorgte der frühere Verve-Frontmann für Schlagzeilen, als er Künstler dazu aufforderte, sich auf ihre Musik statt auf aktuelle politische Geschehnisse zu konzentrieren. "So viele verdammte Künstler werden semi-politische Anführer oder denken, dass sie eine Million Beweggründe haben müssen, wenn sie keinen Song schreiben können oder nicht singen oder spielen können, um die Tatsache zu verbergen, dass sie die Sache nicht können, von der wir wollen, dass sie sie tun", kritisierte der Sänger gegenüber 'Radio X'. "Letzten Endes ist es so, dass niemand von mir eine Schimpftirade darüber hören will, was am anderen Ende der Welt passiert, wenn er sein hart verdientes Geld dafür ausgibt, mich live spielen zu sehen. Sie wollen nicht wissen, wen sie wählen sollen."

Eine, die mit dieser Ansicht ganz und gar nicht einverstanden ist, ist Lily Allen. Die 'It's Not Fair'-Hitmacherin findet, dass Ashcroft einer privilegierten Schicht angehört und deshalb kein repräsentatives Urteil fällen könne. "Wie schön, dass du das sagen kannst, Richard Ashcroft. Du bist eine sehr erfolgreiche weiße Person mittleren Alters, die viele der Dinge nicht durchmachen musste, die ich oder viele andere Mädchen durchmachen mussten", macht die Britin ihrem Ärger im Rahmen der Interviewreihe 'In the Bathroom' Luft. "Es ist politisch, wie Frauen in der Presse behandelt werden. Es steht fast an vorderster Front der Probleme, denn die Art und Weise, wie Frauen in Boulevardzeitungen und in der Popkultur dargestellt werden, formt unsere Meinung darüber, worin die Rolle der Frau besteht." Als weibliche Künstlerin betrachte es Allen als ihre Pflicht, in der Öffentlichkeit für das einzustehen, was ihr wichtig ist: "Es gibt ein paar Wege, um damit umzugehen. Man kann sich zurückziehen und aufhören, zu reden. Oder man kann sich entscheiden, es nicht zu tun."

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