Liam Gallagher: Jagdtrophäen gehören verboten

Liam Gallagher: Jagdtrophäen gehören verboten
Liam Gallagher mag Tiere lieber lebendig © Sakura/WENN.com, WENN

Liam Gallagher kann nicht verstehen, was Leute daran finden, mit toten Tieren zu posieren. Er setzt sich für ein Einfuhrverbot von Jagdtrophäen ein.

Liam Gallagher (47) fällt eigentlich in erster Linie durch beständige Kabbeleien mit seinem Bruder Noel (52) auf. Doch der ehemalige Sänger von Oasis ('Don't Look Back In Anger'), der jetzt solo unterwegs ist, sieht durchaus auch mal über den eigenen Tellerrand. So macht er sich jetzt für ein Einfuhrverbot von Jagdtrophäen stark.

"Wer denkt, Tiere aus Spaß zu ermorden, sei okay?"

Er hat sich mit dem britischen Boulevardblatt 'Daily Mirror' zusammengetan, welches zurzeit eine Kampagne am Laufen hat, die den Premierminister Boris Johnson veranlassen soll, ein entsprechendes Gesetz zu verabschieden. Das Thema wird zurzeit von der Regierung geprüft und Liam steht voll und ganz hinter einem Verbot. "Trophäenjäger sind verzogene kleine Bälger" schimpfte er gegenüber der Zeitung. "Erlassen wir ein Verbot! In welchem Jahrhundert leben wir denn? Wie können wir uns selbst als zivilisiert bezeichnen und gleichzeitig denken, Tiere aus Spaß zu ermorden, sei okay?"

Liam Gallagher ist in guter Gesellschaft

Er ist nicht der Einzige, der sich der Kampagne des Blattes angeschlossen hat. Viele Stars aus Sport und TV stehen hinter einem Einfuhrverbot, darunter auch der ehemalige Nationaltorwart Peter Shilton, Survival-Experte Ranulph Fiennes und TV-Ikone David Jason, der durch seine Sitcom 'Only Fools And Horses' Kult in Großbritannien ist. "Ich verstehe nicht, was für einen Kick es Leuten gibt, Tiere zu töten", erklärte David und fuhr fort: "Wir bringen ihnen nicht nur einen grausamen Tod, sondern bedrohen auch ihr Überleben als Spezies." Bleibt zu hoffen, dass Liam Gallagher und Co. mit ihrem Appell Erfolg haben.

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