Nach 7. WM-Titel: Lewis Hamilton wird zum Ritter geschlagen

Queen ehrt Hamilton

Nicht erst seit seinem siebten Weltmeister-Titel ist klar: Lewis Hamilton ist einer der größten Sportler Großbritanniens. Dem 35-Jährige, der bereits 2008 von Queen Elizabeth II. nach seinem ersten Titelgewinn den Order of the British Empire erhalten hatte, soll deshalb eine weitere große Ehre zuteil werden. Wie die britische Zeitung „The Sun“ berichtet, wird Hamilton im nächsten Jahr zum Ritter geschlagen. 

Alle Steuerfragen geklärt

Schon nach seiner Krönung zum siebenmaligen Champion war für viele Fans und Experten klar: Hamilton muss zum Ritter ernannt werden. Aber: Der Rennfahrer hat seinen Hauptwohnsitz im Steuerparadies Monaco, zahlt nur einen Teil seiner Steuern in Großbritannien. Eine Tatsache, die ein Problem sein könnte, so Medienberichte vor wenigen Wochen. Jetzt sind offenbar alle Steuerfragen aus der Welt geräumt. Hamilton zahle in Großbritannien genau die Steuern, die er zahlen müsse, so eine nicht näher benannte Quelle gegenüber „The Sun“. Einer Ernennung zum Ritter stünde nichts mehr im Wege. 

Der frisch gebackene Weltmeister wollte direkt nach seinem Triumph von einer weiteren Auszeichnung aber noch nichts wissen und gab sich bescheiden. "Wenn ich an diese Ehre denke, denke ich an Leute wie meinen Großvater, die im Krieg gekämpft haben", so Hamilton. Er denke "eher an die unbesungenen Helden. So einer bin ich nicht. Ich habe niemanden gerettet."

Mo Farah und Andy Murray schon im Adelsstand

Hamilton ist nicht der erste Sportler, den die Queen mit dem Ritterschlag auszeichnet. Unter anderem Tennis-Olympiasieger Andy Murray, der frühere Tour-de-France-Sieger Bradley Wiggins oder der viermalige Leichtathletik-Olympiasieger Mo Farah wurden von der Queen in den vergangenen Jahren in den Adelsstand erhoben.

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