"Das ist kein Trend, das ist unser Leben“

Motsi Mabuse modelt für Unterwäsche - und für Body Positivity

Motsi Mabuse posiert in Unterwäsche
02:21 Min

Motsi Mabuse posiert in Unterwäsche

„Let’s Dance“-Jurorin zeigt sich mit starker Botschaft in Dessous

So viel Haut hat Motsi Mabuse wohl noch nie vor der Kamera gezeigt! Die „Let’s Dance“-Jurorin hat sich für die Wäschemarke „Anita“ entblättert. Damit möchte die 40-Jährige ein Zeichen für Body Positivity setzen, die ihr sehr am Herzen liegt. Denn „Beauty ist inklusive für alle“, findet die Mutter einer dreijährigen Tochter. Warum es für Motsi ein „langer Weg“ war, bis sie sich in ihrem Körper richtig wohl gefühlt hat und warum ihr das Fotoshooting viel bedeutet, verrät sie im Video.

„No, das ist mein Körper. So bin ich, so bin ich geboren!"

„Ein bisschen atmen zwischendurch“ muss Motsi schon beim Fotoshooting. Nur in Unterwäsche zu posieren ist doch etwas anderes als die sexy Outfits, die sie als Tanz-Profi getragen hat. „Aber es ist auch schön, einfach hier zu sein und eine Frau zu sein und sich nicht verändern zu müssen“, schwärmt die „Let’s Dance“-Jurorin. Sie ist begeistert davon, dass immer mehr „normale Frauen“ in Kampagnen wie dieser auftauchen.„Body positivity, Diversity, Frauen-Empowerment. Das ist kein Trend, das ist unser Leben“, findet sie.

Dazu gehört für Motsi auch, ihre Kurven zu lieben: „Und vor allem Frauen wie ich, die von Geburt an eine große Oberweite haben, uns schämen und verstecken und das Gefühl, immer übersexualisiert zu sein. Dass man sagt „No, das ist mein Körper. So bin ich, so bin ich geboren und ich habe auch das Recht, einen Bikini anzuziehen. Ich habe auch Lust, nach draußen zu gehen und mich wohlzufühlen in meinem Körper. Ich glaube, das ist einfach absolut wichtig.“

Sie trete hier in keinen Wettbewerb mit den „Victoria’s Secret“-Engeln, erklärt Motsi, die im November bei der langersehnten „Let’s Dance“-Tour dabei sein wird. „Aber ich mag schöne Unterwäsche.“ Und es sei ihr einfach wichtig, „dass wir tatsächlich einfach die Breite der Menschheit mehr und öfter sehen“.

Motsis Ehemann hat den „Anstoß zur Selbstliebe“ gegeben

Schlank sein zu wollen, aber dabei einem ungesunden Schlankheitswahn hinterher zu hecheln, findet Motsi nicht gut. Aber auf den eigenen Körper zu achten und daran zu arbeiten, sich in der eigenen Haut wohlzufühlen, hält sie für essentiell: „Wenn du dich unwohl fühlst, ändere was. It is really simple, aber die Leute machen es nicht, die diskutieren. Wenn dir irgendwas nicht passt, ändere das. Und das ist auch egal, was andere denken. Ändere es! Wenn du sagst „Oh mein Gott, mein Kleid ist ein bisschen zu eng!“ und so etwas, dann change it. Iss was anderes, mach Sport. Also, du musst dich einfach wohlfühlen.“

Einer, der Motsi immer toll findet, ist ihr Mann Evgenij Voznyuk. Er hat auch maßgeblich dazu beigetragen, dass die 40-Jährige sich heute so mag wie sie ist: „Ich habe einfach den besten – sorry guys, he is mine – ich habe einen ganz tollen Mann, der mich da unterstützt. Der war eigentlich der Anstoß zur Selbstliebe. Wenn jemand dich so liebt und dann fragst du dich, wieso du das nicht tust.“ Da hat sie Recht. (csp)