„Let's Dance“-Jurorin Motsi Mabuse: Ihre Tochter hat höchste Priorität

Ehrliche Worte einer Mutter! Motsi Mabuse: "Nicht alles muss perfekt sein"
Motsi Mabuse weiß, als Mutter kann man nicht immer alles richtig machen © Becher/WENN.com, WENN

'Let’s Dance'-Jurorin Motsi Mabuse reflektiert im Interview über den Druck, der auf Eltern lastet, die alles richtig machen wollen. Die Erkenntnis der Profitänzerin: einfach mal loslassen und die Dinge auf sich zukommen lassen.

Im August letzten Jahres wurden 'Let’s Dance'-Jurorin Motsi Mabuse (37) und der Profitänzer Evgenij Voznyuk Eltern einer Tochter. Seitdem stellt die kleine Mini-Motsi das Leben der gebürtigen Südafrikanerin und ihrem Mann auf den Kopf. Dabei hat Motsi bereits seit ihrer Schwangerschaft mit ihren eigenen hohen Erwartungen zu kämpfen, als Mutter alles richtig zu machen – aber sie weiß auch, nicht alles kann bei Eltern nach Plan laufen.

Erwartungshaltungen vermeiden

"Ich hatte, um ehrlich zu sein, vor der Geburt schon Sorge, dass ich das nicht gut hinkriegen würde", reflektiert Motsi im 'Gala'-Interview. Doch die Tänzerin entschloss sich, dem Druck nicht nachzugeben und sich nicht von ihren Erwartungen an sich selbst, die sie vielleicht niemals erfüllen könnte, runter ziehen zu lassen. Motsis wichtige Erkenntnis: "Ich glaube, nicht alles muss perfekt sein. Heutzutage sollten Mütter und Väter genau diese Erwartungshaltung vermeiden."

Hohe Ansprüche an sich selbst

Zusätzlich würden in den sozialen Netzwerken unrealistische Bilder von Müttern proklamiert, die wenig mit der Realität zu tun hätten. Trotzdem weiß die 37-Jährige, der Drang nach Perfektion kommt meist von einem selbst. Sie betont deswegen, man müsse an sich arbeiten, denn "der eigene Druck und die eigenen Ansprüche und Erwartungen sind hier das größte Problem."

Die Tochter ist das Wichtigste

Die höchste Priorität im Leben von Motsi Mabuse sei nun ihre Tochter. Der Balanceakt zwischen Karriere und Kind habe sich automatisch zu Gunsten ihres Schützlings verschoben: "Ich liebe es, nachhause zu kommen und die leuchtenden Augen meiner Tochter zu sehen. Die Zeit, die wir gemeinsam verbringen, nehme ich sehr bewusst wahr. Es ist so einfach geworden, auch mal 'nein' zu sagen und Dinge liegen zu lassen."

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