Lena Dunham 'wollte nicht mehr leben'

Lena Dunham 'wollte nicht mehr leben'
Lena Dunham © BANG Showbiz

Lena Dunham war süchtig nach verschreibungspflichtigen Medikamenten und "wollte nicht mehr leben".

Die 'Girls'-Schauspielerin machte nach einer Hysterektomie [Entfernung der Gebärmutter] und der Trennung von Jack Antonoff eine schwere Zeit durch.

Schließlich griff sie zu Medikamenten gegen Angstzustände, die ihr durch die harte Phase hindurchhelfen sollten. Sie erzählte: "Es wurde richtig kompliziert. Mir wurde klar, dass ich Medikamente nicht nur für die körperlichen, sondern auch für die emotionalen Schmerzen nahm." Die Schauspielerin, die in 'Once Upon a Time in Hollywood' mitwirkte, berichtete, wie sich die Wirkstoffe auf ihre Gehirnstruktur auswirkten und sie sich plötzlich nicht mehr wie sie selbst fühlte: "Man ist nicht anwesend. Man funktioniert nicht. Eines Tages habe ich mich umgesehen und ich lag in einem Bett in der Wohnung meiner Eltern. Ich lag unter zwei Decken, in dem Schlafanzug, den ich seit drei Tagen anhatte, und ich dachte mir nur: 'Das bin nicht ich'." Sie beschrieb ihren Gefühlszustand eher als passiv: "Ich hatte keine Selbstmordgedanken. Ich fühlte nichts. Ich wollte nicht leben."

Die 33-Jährige ist seit einem Jahr Single, aber erklärt der 'Cosmopolitan', warum der Verzicht ihr gut tut: "Abstinenz bedeutet für mich mehr, als nur, keine Drogen mehr zu nehmen. Es bedeutet auch, dass ich mich von negativen Beziehungen fernhalte." Sie erklärte, dass ihr die Dating-Pause "unglaublich" gut tue: "Einerseits wird uns beigebracht, das zu fordern, was wir wollen, andererseits haben wir Angst, dass wir niemanden finden [...]. Wir haben mit der Verbreitung von Pornos zu kämpfen und müssen beim Sex sehr gelenkig sein." Lena lenkte ein: "Als meine körperlichen Beschwerden schlimmer wurden, hatte ich diese Option nicht mehr und begann, mich verletzlich zu fühlen." Sie erklärte, dass sie nur noch mit jemanden eine Beziehung anfangen wolle, mit dem sie sich "total sicher" fühle. Bis dahin empfindet sie die Sexpause als "heilsamste Sache überhaupt".

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