Laura Prepon: "Die wilden Siebziger"-Star schildert Schwangerschaftsabbruch

Laura Prepon spricht in ihrem Buch von einer schweren Zeit in ihrem Leben.
Laura Prepon spricht in ihrem Buch von einer schweren Zeit in ihrem Leben. © Patricia Schlein/WENN.com, PS3

"Die wilden Siebziger"-Star Laura Prepon verlor ihr Baby

Laura Prepon (40) und ihr Ehemann Ben Forster (39) wurden vor wenigen Wochen zum zweiten Mal Eltern. Was bisher keiner wusste: Nach der Geburt ihres ersten Kindes, Tochter Ella, hatte die "Orange Is The New Black"-Schauspielerin einen Schwangerschaftsabbruch - das Kind hatte sich im Mutterleib nicht richtig entwickelt. Diese traurige und persönliche Geschichte teilt sie nun erstmals mit der Öffentlichkeit.

Laura Prepon: „Ben hielt mich, als ich weinte“

Die 40-Jährige verarbeitet ihr Trauma in ihrem Buch "You & I As Mothers",  in dem sie über ein sehr schmerzhaftes Kapitel ihres Lebens spricht. Wie das US-Magazin "People" berichtet, erfuhr das Paar in der 16. Schwangerschaftswoche beim Ultraschall von der Hiobsboschaft: Ihr Kind hatte sich im Mutterleib wegen einer Erkrankung nicht richtig entwickelt. Ein sogenanntes zystisches Hygrom hatte sich beim Embryo gebildet. 

"Unsere Neugeborenen-Spezialistin sagte uns, dass das Gehirn nicht wächst und die Knochen nicht wachsen", zitiert "People" Laura Prepon aus ihrem Buch. Der Schauspielerin wurde damals davon abgeraten, dass Kind weiter auszutragen, weil es ein Gesundheitsrisiko für sie darstellte. 

"Ben hielt mich fest, als ich weinte. Wir mussten die Schwangerschaft beenden", erinnert sich Laura in ihrem Buch. 

Laura machte sich Vorwürfe

Der tiefe Schmerz, ihr Baby zu verlieren, brachte alte Gefühle in ihr hoch. Laura verrät in ihrem Buch, dass sie seit ihrem 15. Lebensjahr bis in ihre späten 20er an Bulimie litt. Sie machte sich deswegen schwere Vorwürfe. Sie glaubte, die Missbildung ihres Babys sei eine Folge ihres jahrelangen Selbsthasses und fühlte sich wie ein Versager. "Die Ärzte bestätigten, dass dies nicht der Fall war, aber in diesen Momenten ist es einfach, sich selbst zu bestrafen", erinnert sich Laura in ihrem Buch.

Sie gaben ihre Hoffnung nicht auf und wurden ein 2. Mal Eltern

Das Paar gab nicht auf und versuchte es wieder. Als sie von der erneuten Schwangerschaft erfuhr, war Laura glücklich und zugleich voller Angst. "Ich konnte es mir nicht vorstellen, das Ganze noch einmal durchmachen zu müssen", so Prepon. Mit der Zeit wurde es besser. "Als die Nachricht richtig bei uns ankam, wurde uns klar, dass wir diese Reise wieder antreten und unserer Tochter ein Geschwisterchen geben werden." 

Die zweijährige Ella ist nun endlich eine große Schwester - ihr gesundes, kleine "Liebesbündel“ kam Ende Februar zur Welt