Kylie Jenner: Wiedergutmachung mit Australien-Spende

Kylie Jenner: Wiedergutmachung mit Australien-Spende
Kylie Jenner hat schließlich doch gespendet © Adriana M. Barraza/WENN.com, WENN

Die verheerenden Feuer in Australien bieten viele Gelegenheiten für Stars, sich mit großzügigen Spenden zu profilieren — oder, wie im Falle Kylie Jenner, sich zu blamieren.

Während vor allem im Südosten Australiens kaum ein Ende der verheerenden Feuersbrünste abzusehen ist, spendet die Welt, um Menschen, Tieren und der Landschaft zu helfen. Die Liste der Promis, die sechsstellige Summen überweisen, wird immer länger. Jetzt hat sich auch Kylie Jenner (22) dazu gesellt. Der Unternehmerin blieb nach einem bösen Fauxpas auch kaum noch etwas anderes übrig.

Von armen Koalas zu bösen Nerzen

Doch der Reihe nach. Am Sonntag (5. Januar) hatte Kylie auf ihrer Instagram Story auf die Buschfeuer Down Under aufmerksam gemacht. Besonders das Schicksal der Koalas, Kängurus und anderer Tiere lag der Reality-Queen ('Keeping Up With the Kardashians') am Herzen. "Über eine halbe Milliarde Tiere sind bereits in Australien verendet", schrieb Kylie, es sei das direkte Resultat der Feuer. Doch nicht alle Vierbeiner scheinen in ihrer Welt das gleiche Mitleid zu verdienen, denn kaum war die Mahnung über die Auswirkungen der Brandkatastrophe gepostet, schob die Make-Up-Unternehmerin ein Bild hinterher, auf dem sie Slipper von Louis Vuitton trug, die aus echtem Nerz gefertigt waren.

Kylie Jenner zahlte

So viel Scheinheiligkeit war selbst für Kylie Jenners Fans zu viel und das ließen sie ihr Idol auch spüren. Immerhin schien die Influencerin ein Einsehen zu haben: Das Nerz-Posting verschwand so schnell, wie es gekommen war und schon kurz darauf gab Kylie bekannt, einen Scheck für eine Million Dollar — umgerechnet rund 900.000 Euro — für die Feuerwehr in Australien ausgestellt zu haben. Sie war nicht die Einzige in ihrer Familie, deren Umgang mit der Katastrophe kritisiert wurde. Auch Schwester Kim Kardashian (38) hatte auf die Notsituation Down Under aufmerksam gemacht, aber keinerlei Spendensumme genannt. Jetzt sah sie sich gezwungen, sich zu verteidigen: "Leute wissen doch gar nicht, was wir gespendet haben." Eine Summe blieb sie dennoch schuldig. Immerhin hat Kylie Jenner ihr gezeigt, wie man Schadensbegrenzung betreibt.

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