Königin Elisabeth II.: Alle ihre Schwäne müssen gezählt werden

Zählung der königlichen Schwäne in London
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Zählung der königlichen Schwäne in London

Die Schwäne auf der Themse gehören alle der Queen

Augen auf bei der Berufswahl! Warum hat einem denn keiner gesagt, dass es so tolle Jobs wie „Königlicher Schwanen-Markierer“ gibt? Wo kann man sich bewerben? Zurzeit hat allerdings bereits David Barber diese anspruchsvolle Aufgabe übernommen und wir sind nicht nur ein bisschen neidisch auf seine schnieke Uniform mit Schwanenfeder am Hut, sondern auch auf diese erfüllenden Aufgabe. Denn jedes Jahr zählen er und sein Team alle Schwäne auf der Themse – im Namen der Königin. Was es mit dieser etwas kuriosen Tradition, die sich „Swan Upping“ nennt, auf sich hat, verraten wir im Video.

Tradition aus dem 12. Jahrhundert

Dass Königin Elisabeth II. (95) ihre vielen Corgis und Pferde liebt, ist allseits bekannt. Doch die Menagerie der Queen ist noch viel größer. Ihr gehören nämlich rechtlich auch alle Schwäne, die auf der Themse herum paddeln. Die eleganten Wasservögel sehen also nicht nur majestätisch aus, in Großbritannien sind sie es sogar ganz offiziell.

Die Tradition, alle Schwäne jedes Jahr zu zählen, geht zurück bis ins 12. Jahrhundert. Los geht es auf der Eton Bridge bei Schloss Windsor und endet in Moulsford, nahe Oxford. Mit Ruderbooten suchen die Zähler nach den Vögeln und schauen, ob es ihnen gut geht. Nicht nur für Royal-Fans ist das jedes Jahr ein echtes Spektakel.

Wer im nächsten London-Urlaub am Themse-Ufer einem Schwan begegnet, der sollte sich also besser nicht mit ihm anlegen. Sonst könnte der königliche Kerker drohen. So, und wo kann man sich jetzt als „Königlicher Schwanen-Markierer“ bewerben? (csp)