Hollywood Blog by Jessica Mazur

Kochen, füttern, baden: Rob Lowe sucht seinen persönlichen Sklaven

Rob Lowe will gefüttert und gebadet werden

Schauspieler Rob Lowe sucht einen neuen Assistenten. Was der alles machen soll, ist wirklich unglaublich!

Vor ein paar Monaten war ich (mal wieder) zum Shoppen bei Nordstrom in LAs Outdoor-Mall „The Grove“. Ich kam allerdings nicht wirklich dazu, mir die schicken, aber zum Großteil völlig überteuerten Schuhe auf der unteren Etage anzuschauen, denn in dem Kaufhaus herrschte ein aufgeregtes Gewimmel. Wie sich herausstellte, hatte sich Rob Lowe an dem Tag zu einem Meet & Greet angekündigt, um seine damals neue Hautpflege-Line für Männer vorzustellen.

Nun ist es an sich nichts Ungewöhnliches, dass Stars ihre Produkte vorstellen und sich im Anschluss mit Fans fotografieren lassen (natürlich nur, wenn diese das Produkt auch gekauft haben). So sind mir allein schon Fergie und Khloé Kardashian über den Weg gelaufen. Doch selbst DIE veranstalteten nicht den Wirbel, den Mr. Lowe in Gang setzte. Bodyguards, weitläufige Absperrungen, das volle Programm. Und das, obwohl sich bei Fergie und Khloé deutlich mehr Fans angesammelt hatten. Ich weiß noch, wie ich damals dachte: „Ein bisschen high maintenance, der Gute. So bezeichnet man hier salopp Leute, die „anstrengend“ sind im Umgang. Die offizielle Übersetzung im Wörterbuch für „high maintenance“ lautet allerdings „pflegebedürftig“. Und siehe da, auch DAS passt bei Rob Lowe wie die Faust aufs ach-so-blaue Auge.

Die Webseite TMZ hat heute nämliche eine Stellenanzeige von Lowes Team veröffentlicht, in der der Schauspieler eine(n) neue(n) Aisstent(in) sucht. Ja, richtig gelesen. Das könnte EURE Chance sein, einem Hollywood-Star zu dienen. Nur noch schnell ein Visum beantragen (ist ja im Moment ein Kinderspiel), und schon kann es losgehen. 

Die Bezahlung ist okay: Knapp 6.000 Dollar im Monat. Das klingt erst mal gewaltig, ist aber üblich. Und wenn man bedenkt, dass man hier nicht mal eine popelige Einzimmerwohnung für unter 2.000 Dollar bekommt, relativiert sich das Ganze auch schon wieder. Außerdem ist Promi-Handlanger ein Job ohne Pause. Die „personal assistents“ der Stars nennen sich nicht ohne Grund auch gerne „personal slaves“.

Auch Rob Lowe hat neben den üblichen Arbeitsbereichen ganz genaue Vorstellungen. So muss der Assistent zum Beispiel dafür sorgen, dass der Schauspieler den lieben langen Tag über genug isst und trinkt. Insbesondere die stetige Kaffeezufuhr muss sichergestellt sein. Außerdem muss der neue Angestellte dafür sorgen, dass Robs Haare regelmäßig geschnitten werden. Und wenn der Schauspieler das Bedürfnis nach einem heißen Bad und einer Massage hat, ist der PA dafür verantwortlich, dass der Jacuzzi heiß und der Masseur Gewehr bei Fuß steht, wenn Lowe nach Hause kommt. Wenn die Heimkehr nach 20 Uhr stattfindet, muss außerdem Abendbrot bereitstehen. Außerdem muss der Assistent natürlich bereit sein, Rob auf all seinen Reisen zu begleiten und Gegenstände, wie Koffer bis zu einem Gewicht von zwölf Kilogramm zu tragen. Als Star schleppt man schließlich nicht, man lässt schleppen... Wow, ich will nicht für Rob Lowe arbeiten, ich will Rob Lowe sein!

Doch was lernen wir daraus? Richtig: Promis sind wie Kinder. Man muss sie bekochen und füttern, darauf achten, dass sie ordentlich aussehen, sie in die Badewanne stecken, man kann sie nirgendswo alleine hinlassen und muss ihnen dann auch noch alles hinterhertragen... Traumjob! ;)

Jessica Mazur