Nicht immer ist alles rosarot

Mutige Zeilen: Anna Heiser über die Schattenseiten einer Schwangerschaft

Anna Heiser erwartet ihr zweites Kind.
Anna Heiser erwartet ihr zweites Kind. © Instagram

Mit diesem Beitrag spricht Anna Heiser (32) wohl vielen werdenden Mamis aus der Seele. Denn natürlich ist es wunderschön, ein Kind zu erwarten – doch eine Schwangerschaft ist nicht immer mit Friede, Freude, Eierkuchen verbunden. Ganz im Gegenteil, wie die „Bauer sucht Frau“-Bekanntheit jetzt in einem ehrlichen Post klarstellt.

Viele Bald-Mamas kommen an ihre Grenzen - so auch Anna Heiser!

„Achtung, dieser Post entspricht nicht der Scheinwelt der sozialen Medien“, warnt Anna Heiser ihre Instagram-Community vor. Denn das, was sie zu sagen hat, sprechen im Netz nur wenig Schwangere an. „Auch wenn das Ergebnis einer Schwangerschaft etwas Wunderbares ist, gehört das Schwangersein definitiv nicht zu meinen Hobbys. Ich weiß, bei Instagram wird man nur mit den perfekten Darstellungen einer Schwangerschaft konfrontiert – beim Lesen der Posts der ‘Mom to be’s bekommt man das Gefühl, dass schwanger zu sein der schönste Zustand im Leben sei“, schreibt die Ehefrau von Bauer Gerald weiter.

Anna selbst könne sich mit Sätzen wie „Ich liebe meinen Bauch“, „Ich werde meine Kugel vermissen“ und „Ich liebe es, die Tritte zu spüren“, nicht identifizieren und dadurch bekomme sie manchmal das Gefühl, dass etwas mit ihr nicht stimmt. „Aber nein, es gibt nun mal auch Mütter wie mich – diejenigen, die zwar das Ergebnis einer Schwangerschaft von ganzem Herzen lieben, aber den Weg bis dahin nicht so toll finden. Denn Schwangerschaft bedeutet nicht nur perfekt runde Bäuche auf wunderschönen Babybauch-Fotos, sondern auch die unschönen Seiten“, hält die baldige Zweifach-Mama fest.

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Zu einer Schwangerschaft würden auch oft monatelange Übelkeit sowie Erbrechen, Haarausfall, Pickel, Krampfadern, Schwangerschaftsstreifen und schwabbelige Haut gehören. „Es sind die schlaflosen Nächte, in denen das Baby beschließt, genau dann zu turnen, wenn Mama schlafen möchte oder der große Bauch, der die perfekte Schlafposition verhindert [...]. Ja, es ist etwas Magisches, die Tritte des kleinen Pünktchen zu spüren, aber das Gefühl eines Blitzschlags, wenn ein Fuß gegen die Blase ballert, wird meistens nicht erwähnt“, hält Anna mit einem lachenden Emoji fest. Dennoch sei sie natürlich dankbar dafür, all diese Sachen erleben zu dürfen: „Wir teilen unseren Körper, um das größte Wunder der Welt zu schaffen.“

Anna Heiser dachte lange über eine zweite Schwangerschaft nach

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Für Anna und Gerald stand fest, dass sie sich für Sohnemann Leon ein Geschwisterchen wünschen. Doch da schon ihre erste Schwangerschaft sehr fordernd war, hatte sie zunächst Bedenken. „Ich muss gestehen, dass ich vielleicht zurzeit noch nicht bereit für die zweite Schwangerschaft bin, weil ich Angst davor habe, mich wieder ein halbes Jahr übergeben zu müssen“, erklärte die 32-Jährige nach der Geburt ihres ersten Sohnes: „Aber vielleicht ändert sich das Gefühl bald und wir werden doch schneller unsere kleine Familie vergrößern als erwartet.“ Und so war es am Ende dann auch! (dga)

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