Kinderarbeit? Angelo Kelly kassiert Bußgeld nach Gerichtsurteil

Sein Sohn William stand laut Medienberichten zu spät auf der Bühne: Angelo Kelly.
Angelo Kelly musste sich vor Gericht verantworten.

Angelo Kelly zahlt Bußgeld nach gerichtlichem Kinderarbeit-Urteil

Als Teil der Kelly Family besang er einen „Angel“, doch ein Gericht fällt jetzt ein Urteil, das Angelo Kelly (39) weder engelsgleich noch himmlisch finden dürfte. Der Sänger muss wegen Kinderarbeit ein saftiges Bußgeld blechen.

Gericht befasst sich mit einem Auftritt aus dem Jahr 2019

Per Gerichtsurteil wurde der Kelly-Vater jetzt abgestraft, weil sein Sohn William (6) in die Bühnenshow eingebunden wurde. Verhandlungsgegenstand soll die Sommertour 2019 gewesen sein, wie die Bild berichtet. Damals war William gerade mal vier Jahre alt. Weil der Gesangsjüngling seinerzeit von 20:10 Uhr bis 20:30 Uhr auf der Bühne gestanden haben soll, steckt Angelo nun in Schwierigkeiten. Denn laut Vorwurf und Gerichtsurteil soll Angelo Kelly für die Söhnchen-Gesangseinlage nach Zapfenstreich keine Genehmigung gehabt haben. In seinem Alter hätte William nämlich ohne eine solche nach 17 Uhr gar nicht auf der Bühne stehen dürfen. Konsequenz: Ein Bußgeld für den Herrn Papa, das sich laut Bild-Informationen auf 7.000 Euro beläuft.

Wegen William muss sich Angelo Kelly nun veranworten.
William Kelly ist der Sohn von Angelo Kelly und singt genau wie der Papa auch mal ganz gern. © picture alliance / Ryan Evans | Ryan Evans, HMB Media / Ryan Evans

So lautet die Argumentation der Kelly-Verteidigung

Ein Urteil, das bei Angelo Kelly für Kopfschütteln sorgt. Die „Bild“ zitiert seinen Anwalt Julian Ackermann, der die Sichtweise der Verteidigung darlegt. William sei kein fester Bestandteil der Show gewesen, habe freiwillig gesungen und bekomme keine Gage. Mit dieser Argumentation biss die Verteidigung vor Gericht allerdings auf Granit. Ein Urteil, das für Angelo nicht komplett aus dem Nichts kommt.

Bußgeld für Angelo Kelly
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Bußgeld für Angelo Kelly

Nicht der erste Vorwurf für Angelo

Denn der Familienvater musste sich schon in der Vergangenheit ähnlich gelagerten Vorwürfen stellen. Damals wurde Angelo jedoch vom Gericht freigesprochen. „Glück“ für Angelo: Im Falle von William wird ihm das sicher nicht noch einmal passieren, denn der Junge ist mittlerweile sechs. Dementsprechend gelten andere Regeln bezüglich Bühne und Gesang. (nos)