Kinder bei Instagram zeigen: Wie Tanja Tischewitsch & Mike Heiter zu dem Thema stehen

Warum Promis ihre Kids im Netz zeigen
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Warum Promis ihre Kids im Netz zeigen

Verschiedene Meinungen zu einem ernsten Thema

Sollte man sein Kind im Netz zeigen? Eine Frage, über die viele Eltern nicht weiter nachdenken, die momentan aber in der deutschen Promiszene heiß diskutiert wird. Denn Oliver Pocher (42) und Ehefrau Amira gehen jetzt aktiv gegen Pädophilie im Netz vor und rufen dazu auf, den eigenen Nachwuchs nicht bei Instagram & Co. zu posten. Immer mehr Promis beziehen jetzt Stellung – doch die Meinungen gehen auseinander. Im Video sprechen die Pochers, Tanja Tischewitsch (30) und Mike Heiter (27).

Tanja Tischewitz zeigt ihr Kind gerne für „mehr Likes“

Die Quarantänezeit aufgrund ihrer Corona-Infektion muss die Pochers in die Langeweile getrieben haben, denn eines Tages wühlt Amira so lange im Netz, bis sie eine pädophile Instagramseite auftut. Schnell ist das Interesse geweckt und sie vertieft ihre Recherchen. Jetzt warnt Amira vor Pädophilie auf der Plattform. Trotzdem sehen andere Stars den Sachverhalt ganz anders. Daniela Katzenberger (33) beispielsweise postet gerne Bilder von ihrer Sophia (4). Und auch TV-Persönlichkeit Tanja Tischewitsch liebt es, ihr Kind auf Social Media zu zeigen. Warum? „Mehr Likes.“

Instagram positioniert sich zu Accounts mit pädophilen Inhalten

Instagrams Mutterfirma Facebook hat uns auf Anfrage ein Statement zu dem Thema geschickt. Wie geht der Konzern damit um? “Wir nehmen das sehr ernst. Inhalte, die mit dem Missbrauch oder der Gefährdung von Kindern in Zusammenhang stehen, sind auf Instagram nicht erlaubt. Sobald wir auf solches Material aufmerksam gemacht werden, entfernen wir es und kontaktieren die zuständigen Behörden – so auch in diesem Fall.“ Dafür sorgt auch eine Software, die Accounts mit pädophilen Inhalten automatisch aufspürt: „Wir haben außerdem in erheblichem Maße in Bilderkennung und Technologien investiert, die Inhalte automatisch aufspüren, um die Verbreitung von entsprechenden Inhalten zu unterbinden. Im dritten Quartal 2019 haben diese Tools 95% aller von Instagram entfernten Inhalte, die mit dem Missbrauch und der Gefährdung von Kindern in Zusammenhang stehen, proaktiv gefunden bevor sie überhaupt jemand an uns gemeldet hat.”